Labview 2012
Automatisierungs-Aufgaben leichter lösbar
Zahlreiche praxisnahe Verbesserungen soll sie aufweisen, die neue Version 2012 von Labview. Mit welchen Neuerungen diese Mess- und Automatisierungstechnik- sowie Systemdesign-Software aufwartet, enthüllte National Instruments auf der Entwicklerkonferenz NI Week im texanischen Austin.
So sorgt die neue Version vor allem für einen strukturierteren Programmcode, was die eigene Übersicht erhöht. Dies hat eine weitere Verkürzung der grafischen Programmierung zur Folge. Die Entwicklungsumgebung liefert zudem neue Werkzeuge und Ressourcen für die Entwicklung qualitativ hochwertiger Mess-, Steuer- und Regelsysteme, die für zukünftige Anforderungen sehr tief skalierbar sind.
Weitere Neuerungen sind Apps für mobile Geräte. Dies ist insofern ein Meilenstein in den Eigenschaften, als damit auch der Grundstein für eine Programmierung und Bedienung von Tablet-Computern aus gelegt wird. Entwicklungschef und Firmen-Mitbegründer Jeff Kodosky zeigte bereits die ersten vielversprechenden Ansätze zur Programmierung auf Tablets wie dem iPad.
Unterstützung ist nun gegeben für Stand-alone-Chassis der NI CompactDAQ-Serie (Labview Real-Time Module), für das Labview RIO-Evaluation Board und für Module NI 946x der C-Serie für GPS- und Chassis-Synchronisation.
Zusätzliche Analysewerkzeuge passen sich den Anforderungen von aktuellen High-speed-Messaufgaben an und sorgen nicht zuletzt für die optimale Einbindung auch anspruchsvoller industrieller Bildverarbeitungsaufgaben, verbunden mit hohen Datenanalyse-Durchsatzraten.
Anwendern stehen darüber hinaus einsatzfertige Vorlagen und Beispielprojekte für eine große Bandbreite an Labview-Mess-, Regelungs- und Automatisierungs-Anwendungen zur Verfügung. Außerdem erhalten die Nutzer Zugriff auf neue Online-Schulungsmöglichkeiten, die sie bei der Verbesserung der Qualität ihrer Applikationen unterstützen sollen.
Zielsetzung bei der neuen Version war vor allem, leistungsstarke sowie hochwertige Systeme in kürzerer Zeit erstellbar zu machen und dabei Entwicklungs- sowie Wartungskosten zu senken. Dazu gehören auch eine verbesserte Datenverwaltung, eine weiter gesteigerte Systemstabilität und praxisnahe Routinen zur Systemsimulation.










