Panasonic Electric Works Europe
Solargestützte Energieversorgung für GPRS-Fernwirktechnik
Das Unternehmen Panasonic ergänzt seine bestehende GPRS-Fernwirktechnik, die häufig in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung sowie bei Anlagen zur Energieverteilung anzutreffen ist, um eine solargestützte Energieversorgung. Damit bietet der Hersteller die Möglichkeit, Störungen und Grenzwertüberschreitungen auch an solchen Orten zu überwachen, an denen keine konventionelle Stromversorgung umsetzbar ist.
Bei Fernwirksystemen, die auf diese Art mit Energie versorgt werden, bietet sich die Verwendung der Steuerungsserien FP0R oder FP-X an, die einen geringen Energiebedarf aufweisen. Diese SPS-Systeme verfügen über bis zu 16 Melde-/Störeingängen und maximal acht analoge Eingänge. Die Stromversorgung der Messanlage übernehmen zwei Solarpanels (1209 mm × 537 mm × 50 mm), die über einen Laderegler mehrere Gel-Akkus speisen. Ein GPRS-Gerät zur Anbindung an eine Zentrale steht zur Verfügung, in der bei Bedarf die gesammelten Daten sekundengenau abgerufen werden können.
Integriert in das System ist eine Selbstüberwachung der Akkuspannung, die den Anlagenbetreiber bei kritischen Betriebszuständen sofort informiert. Das Fernwirksystem, bestehend aus SPS, Modem und Laderegler, ist so ausgelegt, dass es im Winterbetrieb bis zu zwei Wochen ohne Ladung der Akkus arbeitet.









