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Artikel und Hintergründe zum Thema

Industrie 4.0

Davina Spohn,

Kompetenzzentrum für Internet der Dinge gegründet

Der sächsische Industrieverband Silicon Saxony forciert mit dem neu geschaffenen Arbeitskreis 'Cyberphysikalische Systeme' die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wissenschaft im Bereich Internet der Dinge und Dienste. Verstärkt einfließen soll das Mikroelektronik- und Software-Know-how aus der Region.

Sind die Maschinen und Werkstücke einer Fabrik mit Funkchips und Lesegeräten ausgestattet, lassen sie sich zu cyberphysikalischen Systemen zusammenschließen. Industrielle Prozesse können so effizient automatisiert werden.

© Silicon Saxony

Der neue Arbeitskreis, an dem sich etwa Infineon Technlogies Dresden, die Technische Universität Dresden und das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme beteiligen, will regelmäßige Treffen zu Schwerpunktthemen im Bereich Internet der Dinge und Dienste anstoßen - "dazu sind alle in diesem Feld tätigen Akteure in Sachsen herzlich willkommen", betont Uwe Gäbler von Infineon Technologies Dresden. Zusammen mit Dr. Wolfgang Sinn vom Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme leitet er den Arbeitskreis.

"Das Thema Cyberphysikalische Systeme ist eine weitere Möglichkeit, den Mikroelektronik- und IT-Standort Sachsen international zu profilieren", begrüßt Landesforschungsministerin Sabine von Schorlemer den Vorstoß des Branchennetzwerkes Silicon Saxony. "Ziel ist eine enge Kooperation gerade mit mittelständischen Unternehmen – nicht nur mit der Mikroelektronik sondern besonders auch mit dem sächsischen Maschinen- und Anlagenbau", konkretisiert Softwaretechnologie-Professor Prof. Uwe Aßmann von der Technischen Universität Dresden das Anliegen des Arbeitskreises. "So kann es uns gelingen, die Grundlagen für die Industrie 4.0 zu legen - und so Sachsen zu einem weltweit führenden Kompetenzzentrum für Cyberphysikalische Systeme zu entwickeln".

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