Hannover Messe 2024
Start-ups bereichern Industrieunternehmen
Industrieunternehmen, die auf der Suche nach potenziellen Kooperationen mit Start-ups sind, werden auf der Hannover Messe fündig: Dort werben über 300 junge Unternehmen mit ihren Produkten und Geschäftsmodellen um potenzielle Investoren.
Start-ups treiben Innovationen voran, fördern den Wettbewerb und kurbeln das Wirtschaftswachstum an. Aus diesem Grund hat sich die Hannover Messe das Ziel gesetzt, junge, aufstrebende Unternehmen mit bereits etablierten Firmen zusammenzubringen, um Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten auszuloten. Die Start-up Areas befinden sich in Halle 2 und Halle 17, zudem stehen staatlich geförderte Gemeinschaftsstände, Länderpavillons oder Individualaussteller für die Präsentation der Start-ups zur Verfügung.
Beispiele für Start-ups vor Ort
Apollo Green Solutions aus Köln beispielsweise stattet gewerblich genutzte Gebäude mit einer Energiemanagementplattform aus, die Energiesysteme optimiert. AEInnova aus Spanien nutzt Weltraumtechnologie, um die Industrie 4.0 mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt zu digitalisieren. ZeroKey aus Kanada bietet eine Ortungstechnologie, die in der Genauigkeit um einen Faktor von über 100 führend ist. Bytefabrik.AI aus Karlsruhe entwickelt auf künstlicher Intelligenz basierende Softwarelösungen zur Analyse von Maschinen- und Anlagendaten, die intuitiv zu bedienen sind.
Masterclasses sorgen für gegenseitigen Austausch
Für Start-ups ist die Gelegenheit zum Austausch und Networking ein wichtiger Bestandteil des Messeauftritts. Die ´Industrial Startup Stages` in den Hallen 2 und 17 dienen mit einem Mix aus Pitches und Vorträgen genau diesem Zweck. Es gibt folgende Podiumsdiskussionen und Keynotes:
- »Chancen und Herausforderungen für Start-ups im Industrial Internet«
- »Entrepreneurship und Gründungsmotor«
- »Welche Innovationen braucht der Wirtschaftsstandort Deutschland jetzt?“
- »Playing to Win: Nachhaltige Wertschöpfung mit KI«
- »Warum die erfolgreichsten CEOs der Welt in Start-ups investieren und woran sie gescheitert sind«.
Nach gängiger Meinung brauchen Start-ups viel Unterstützung von etablierten Unternehmen, um erfolgreich zu sein - doch auch traditionelle Firmen können viel von den Gründern lernen. Die neuen Masterclasses auf der Hannover Messe dienen also beiden Seiten, indem sie den Austausch fördern. So spricht zum Beispiel Michael Marhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung der ifm Unternehmensgruppe, über erfolgreiche Kooperationen zwischen Start-ups und großen Mittelständlern. Umgekehrt erklärt Michael Kuehne-Schlinkert, Mitgründer und CEO von Katulu, wie künstliche Intelligenz über Unternehmen, Fabriken oder Maschinen hinweg trainiert werden kann, ohne sensible Daten zu teilen. Dazu bietet Merantix Momentum mit der Masterclass »KI-Canvas-Workshop« Unternehmen aller Größen eine umfassende Anleitung zur Entwicklung einer nachhaltigen KI-Strategie. Die Teilnahme an einer Masterclass ist im Preis der Eintrittskarte enthalten. Eine separate Registrierung kann hier vorgenommen werden.










