Hannover Messe 2024
»Pioneering the Green Industrial Transition«
Norwegen, das offizielle Partnerland der Hannover Messe 2024, zeigt unter dem Motto „Pioneering the Green Industrial Transition“ digitale Technologien und nachhaltige Lösungen für die verarbeitende Industrie.
Auf dem Gemeinschaftsstand Norwegens zeigen ausgewählte Unternehmen das starke Engagement des Landes für eine kohlenstoffarme Gesellschaft. Sie unterstreichen dabei Norwegens zentrale Rolle bei der Entwicklung essenzieller Lösungen für die industrielle Transformation und das Erreichen von Netto-Null-Emissionen. „Norwegen ist bestrebt, ein wichtiger Partner bei der grünen Wende zu sein und freut sich, norwegische Lösungen zu präsentieren und zu zeigen, was Norwegen als Partnerland auf der Hannover Messe zu bieten hat“, sagt Gunnhild Brumm von der norwegischen Wirtschaftsförderungsorganisation Innovation Norway.
Energie und Industrie 4.0
Norwegen wird mit einem nationalen Gemeinschaftsstand in Halle 12 (Energy Solutions) und mit einem Pavillon speziell zum Thema Wasserstoff in Halle 13 mit vertreten sein. Am nationalen Gemeinschaftsstand stehen die Themen saubere Energie und Industrie 4.0 im Vordergrund. Wichtige Akteure sind hier Statkraft, Equinor, Yara und Siemens.
»Norwegen und Deutschland sind wichtige Handelspartner, wir sind strategische Industriepartnerschaften im Bereich erneuerbare Energien und grüne Industrie eingegangen. Wir hoffen, dass die norwegische Präsenz auf der Hannover Messe diese enge Zusammenarbeit stärkt. Deutsche Unternehmen sollten diese Gelegenheit nutzen, um mit einigen der stärksten norwegischen Vorreiter im Energie- und Industriesektor in Kontakt zu treten«, so Brumm weiter.
Am Eröffnungstag der Hannover Messe wird der norwegische Pavillon von Bundeskanzler Olaf Scholz, dem norwegischen Premierminister Jonas Gahr Støre und Handels- und Industrieminister Jan Christian Vestre besucht. Energieminister Terje Aasland wird ebenfalls anwesend sein.
Saubere Energie: Containerschiff, das mit Ammoniak betrieben wird
27 von 40 norwegischen Ausstellern auf der Messe sind am Gemeinschaftsstand in Halle 12 vertreten, etliche davon präsentieren saubere Energielösungen. Für den Verkehrssektor sind diese von entscheidender Bedeutung. Das norwegische Unternehmen Yara z.B. ermöglicht die erste umweltfreundliche Schifffahrtsroute zwischen Norwegen und Deutschland mit der Yara Eyde - einem mit Ammoniak betriebenen Containerschiff der Welt.
Norwegen ist das Land mit der weltweit höchsten Verbreitung von Elektrofahrzeugen (EVs) und verfügt über hohes Fachwissen für die Anwendung von Batterien, sowohl für den Schiffsverkehr als auch für den Verkehr an Land. Der Siemens-Partner Morrow Batteries, dessen Produktion zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben wird, baut die weltweit erste großformatige LMNO-Batterie (Lithium-Mangan-Nickel-Oxid).
Wasserkraft ist nach wie vor das Rückgrat des norwegischen Energiesystems. Das norwegische Unternehmen Statkraft verfügt über 130 Jahre Erfahrung im Energiesektor und ist Europas größter Anbieter von erneuerbaren Energien. In Deutschland entwickelt, baut und betreibt Statkraft Anlagen für Wasser-, Wind-, Solar- und Gaskraft sowie für grünen Wasserstoff.
Für Europa ist Norwegen ein wichtiger Energielieferant. Das Land versorgt den Kontinent mit Erdgas und verfolgt das Ziel, in Zukunft kohlenstoffarmen und grünen Wasserstoff zu liefern. Equinor, einer der Hauptakteure im norwegischen Offshore-Sektor, investiert zunehmend in erneuerbare Energien wie Offshore-Windkraft, Wasserstoff und Solarenergie, um die Energieproduktion zu steigern und die Energiesicherheit zu erhöhen.
Termine, Veranstaltungen, Vorträge
- Am Montag, den 22. April, hält der norwegische Energieminister Terje Aasland einen Vortrag zum Thema, wie Norwegen auf kurze und auf lange Sicht als sicherer, nachhaltiger und kosteneffizienter Energielieferant fungieren kann.
- Zum Thema Investitionsbedarf und Potenzial der Zusammenarbeit zwischen EU und Norwegen bei Wertschöpfungsketten von Rohstoffen und Batterien findet eine Veranstaltung mit Handels- und Industrieminister Jan Christian Vestre und Jean-Christophe Laloux von der Europäischen Investitionsbank statt.
- Am Montag, den 22. April zeigt eine Veranstaltung mit Handelsminister Jan Christian Vestre und Nils Klippenberg, CEO Siemens Norwegen, u.a., wie Norwegen die grüne industrielle Transformation anführt.
- Am Dienstag, den 23. April, findet die große Energiekonferenz „Renewable Dialogue - North Sea Energy Hub“ statt. Hier wird diskutiert, wie die deutsch-norwegische Partnerschaft den Übergang zu einer umweltfreundlichen Industrie vorantreiben kann, indem sie erneuerbare Energien zur Stromversorgung von Herstellungsprozessen nutzt.
- In den folgenden Messetagen finden Veranstaltungen zu Norwegen als Testumgebung für innovative Lösungen, zu Investitionsmöglichkeiten in Norwegen und in norwegische Unternehmen sowie Pitching-Sessions von KI- und Smart Industry-Unternehmen statt.
Das gesamte Programm des norwegischen Pavillons finden Sie hier.














