Geräteintegration per FDI
Neue Rechtsgrundlage geschaffen
Die bisher im EDDL Cooperation Team gebündelten Aktivitäten in Sachen einheitlicher Feldgeräteintegration per FDI (Field Device Integration) werden in ein gemeinsames Unternehmen überführt, in die FDI Cooperation LLC.
In der FDI Cooperation LLC wollen die fünf großen Interessenverbände - FDT Group, Fieldbus Foundation (FF), HART Communication Foundation (HCF), Profibus & Profinet International (PNO) sowie die OPC Foundation - ihre bisherigen Anstrengungen, eine gemeinsame und einheitliche Lösung für die Feldgeräteintegration (FDI) zu etablieren, fortsetzen. Die Organisation hat sich folgende Ziele gesetzt:
- Abschluss der Standardisierung von FDI in der IEC
- Betreuung der FDI-Spezifikation
- Fertigstellung der FDI-Toolkits für System- und Gerätehersteller
Zum Geschäftsführer wurde Achim Laubenstein von ABB ernannt. Geführt wird die FDI Cooperation von einem Vorstand, der sowohl aus Vertretern der beteiligten Organisationen, als auch Managern von weltweit führenden Leitsystem- und Geräteherstellern wie ABB, Emerson, Endress+Hauser, Honeywell, Invensys, Siemens und Yokogawa besteht. Hans-Georg Kumpfmüller von Siemens übernimmt die Position des Vorstandsvorsitzenden.
Die FDI Cooperation wurde im Jahr 2007 auf Basis des EDDL Cooperation Teams (ECT) gegründet, um die Entwicklung einer FDI-Lösung voranzutreiben. Im Herbst 2009 stießen sieben namhafte Automatisierungslieferanten - ABB, Emerson Process Management, Endress+Hauser, Honeywell, Invensys, Siemens und Yokogawa - zum ECT hinzu. Gleichzeitig wurde der Aufgabenbereich um die Entwicklung gemeinsamer Design- und Konformitätstest-Tools erweitert, einschließlich eines gemeinsamen EDDL-Interpreters für HART-, FF-, und Profibus-Protokolle in Leitsystemen. Seitdem agiert das ECT auch unter dem Namen FDI Cooperation, die jetzt als amerikanische Gesellschaft mit beschränkter Haftung (LLC - Limited Liability Company) eine neue rechtliche Basis erhält.
Der Begriff FDI bezeichnet eine einheitliche Lösung, die einfache wie auch komplexe Feldgeräte einschließt und den verschiedenen Aufgaben in allen Lifecycle-Phasen dieser Geräte Rechnung trägt, unter anderem Konfiguration, Inbetriebnahme, Diagnose und Kalibrierung.








