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Artikel und Hintergründe zum Thema

SPS Connect

Andrea Gillhuber,

Mesago zieht positive Zwischenbilanz

Drei Tage, 239 Aussteller, 9.008 aktive Teilnehmer – das ist die Zwischenbilanz der SPS Connect. Doch es geht noch weiter!

9.008 aktive Teilnehmer wurden vom 24. bis 26. November 2020 von 239 Ausstellern auf der SPS Connect begrüßt.

© Mesago / bateau blanc

Seit Mitte November lädt die Mesago Messe Frankfurt die Automatisierungsbranche auf ihre virtuelle Plattform SPS Connect zum virtuellen Austausch ein. Vom 24. bis 26. November wurde die virtuelle Matchmaking-Veranstaltung mit einem umfangreichen Vortragsprogramm begleitet. Nun ziehen die Verantwortlichen bei der Mesago Messe Frankfurt eine erste positive Zwischenbilanz.

»Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der SPS Connect und freuen uns, der Automatisierungsbranche mit dem virtuellen Format auch in diesem Jahr eine Austauschmöglichkeit geboten zu haben«, resümiert Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS bei Mesago. »Unser besonderer Dank gilt den zahlreichen Teilnehmern ebenso wie unseren langjährigen Ausstellern, die mit ihrer Beteiligung das virtuelle Format überhaupt erst ermöglicht haben.«

Vom 24. bis 26 November präsentierten 239 Aussteller mehr als 2.500 Produkte im Rahmen der SPS Connect. 4.329 Mitarbeiter standen in dieser Zeit auf der virtuellen Plattform bereit, um den 9.008 aktiven Teilnehmern beratend zur Seite zu stehen. 27 % der Teilnehmer griffen aus dem Ausland auf die Plattform zu.

Zwar ist das Live-Programm zu Ende, doch stehen Besuchern der Plattform die Vorträge der Main Stage noch bis Jahresende zur Verfügung. Die Matchmaking-Funktion via Video-Konferenz/Meeting ist noch bis 4. Dezember aktiv, danach können sich Teilnehmer via Chat austauschen.

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Gute Resonanz auf das Vortragsprogramm

Begleitet wurde die SPS Connect von insgesamt 120 Vorträgen in drei parallelen Streams sowie in mehreren Roundtables, wobei die beliebtesten Vorträge von mehr als 1.300 Personen live verfolgt wurden.

Zu den Highlights zählte unter anderem das Gespräch mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, der über Chancen und Grenzen der Politik im Umgang mit der Pandemie sowie in Bezug auf die Erschließung neuer technologischer Möglichkeiten sprach.

Erfolgreiches KI-basiertes Networking

21.310 Vernetzungen, das heißt gegenseitige Verknüpfungen, Beziehungen, Kontakte wurden zwischen den Teilnehmern beziehungsweise Ausstellern geknüpft. 4.166 Business-Meetings wurden bis zum Ende der Veranstaltungswoche generiert. 702 weitere sind noch für die laufende erste Dezember-Woche geplant, danach können sich die Teilnehmer via Chat weiterhin austauschen.

Erste Aussteller- und Teilnehmerstimmen

Kooperationspartner Siemens ist mit dem virtuellen Event zufrieden: »Als größter Aussteller der physischen SPS-Messe war es uns auch für das virtuelle Format in dieser schwierigen Situation ein Anliegen, durch eine starke partnerschaftliche Präsenz eine positive Außenwahrnehmung für die SPS zu schaffen. Für uns war es ebenso wichtig unsere Kunden und Interessierten auch in diesem Jahr persönlich zu erreichen. Dafür haben wir unser eigenes virtuelles Format, den Siemens Digital Enterprise SPS Dialog, eng mit der SPS Connect verknüpft«, so Marcus Bliesze, Marketingleiter Factory Automation, bei Siemens Digital Industries.

»Die Idee, das Matchmaking in die SPS Connect zu integrieren und darauf zu fokussieren, war aus unserer Sicht genau die Richtige«, bescheinigt auch Ulrich Leidecker, COO und President der Business Area Industriemanagement und Automation bei dem langjährigen Ausstellerunternehmen Phoenix Contact. »Wir können rückblickend auf die letzten Tage sagen, dass es sehr erfolgversprechende Kontakte über die Plattform gab.«

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass mit dem virtuellen Format ganz neue Zielgruppen erschlossen wurden, wie Fausto Carboni berichtet. »Wir haben ein vielfältiges Publikum erreicht, das sich von der physischen Messe unterscheidet. Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass wir zahlreiche neue Kontakte und Beziehungen knüpfen konnten«, so der CEO des italienischen Fahrgetriebe-Herstellers Bonfiglioli.

Zu den Teilnehmern, die im Rahmen der SPS Connect erstmals die Gelegenheit hatten, an der Veranstaltung teilzunehmen, zählte auch Mehmet Gülbey Yanar. »Die SPS Connect war eine großartige Plattform, um meine Geschäftswelt zielgerichtet zu erweitern«, lautet das Fazit des Projektleiters bei Mercedes Benz Türk A., der sich aus der Türkei zugeschaltet hatte.

»Die SPS ist für uns die wichtigste Messe des Jahres und der Branche und daher liegt es uns am Herzen, dass diese weiter Bestand hat«, bekräftigt auch Steffen Winkler, Vertriebsleiter der Business Unit Automation & Electrification Solutions bei der Bosch Rexroth. »Wir unterstützen dies gerne durch unsere Teilnahme.«

SPS 2021 - wieder in Nürnberg?

Trotz der positiven Bilanz der virtuellen SPS Connect hofft die Branche doch auf eine SPS in gewohner Form in Nürnberg – auch die Mesago Messe Frankfurt. Die Verantwortlichen planen den Branchentreff der Automatisierungstechnik im nächsten Jahr von 23. bis 25. November 2021 wieder als Realveranstaltung.

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