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Meinrad Happacher | Meinrad Happacher,

Gebremste Erholung!

Die konjunkturelle Dynamik im Maschinen- und Anlagenbau gewinnt zunehmend an Fahrt. Aber: Lieferengpässe begrenzen höheres Wachstum, Corona streut weiter Sand ins Getriebe.

Der Produktionswert im deutschen Maschinenbau

© Statistisches Bundesamt, VDMA

VDMA Präsident Karl Haeusgen setzt auf den Klimaschutz: Nur mit neuen Technologien aus dem Maschinen- und Anlagenbau ließen sich die Pariser Klimaziele erreichen - die Unternehmen müssten dies als Chance für künftige Geschäfte begreifen.

© VDMA

Stark steigende Auftragseingänge, eine bessere Auslastung der Kapazitäten und ein Produktionsplus von real 6,0 Prozent in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres: Der VDMA berichtet aktuell von einer sich belebenden konjunkturelle Dynamik im Maschinen- und Anlagenbau. „Eine ungewöhnlich niedrige Vorjahresbasis, aber auch eine weltweit kraftvolle Industriekonjunktur verhelfen uns zu hohen Wachstumsraten. Zudem profitiert der Maschinen- und Anlagenbau von umfangreichen Konjunktur- und Wachstumspaketen in wichtigen Absatzmärkten“, sagt VDMA-Präsident Karl Haeusgen in einem Pressegespräch des Clubs Wirtschaftspresse München.

Deshalb erhöht der VDMA die reale Produktionsprognose für 2021 von bisher real plus 7 Prozent auf nun plus 10 Prozent. Stärke und Breite des Aufschwungs hätten jedoch vielfältige Produktionsbehinderungen zur Folge, erläuterte Haeusgen. „Speziell Lieferengpässe machen uns nicht nur viel Arbeit, sondern bremsen auch unser Wachstum. Außerdem ist noch an vielen Stellen pandemiebedingt Sand im Getriebe, der uns zum Beispiel in Form von Reisebeschränkungen trifft”, betont er.

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