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Artikel und Hintergründe zum Thema

Industrie 4.0

Lukas Dehling,

Frankreich startet eigene Initiative

Mitte Mai hat die französische Regierung die Initiative "Industrie der Zukunft" ausgerufen – ein Pendant zu Industrie 4.0. Dassault Systèmes übernimmt dabei eine führende Rolle.

Beim Projekt "Industrie der Zukunft" geht es um die Vernetzung der Produktionswelt und die verstärkte Nutzung von Technologien wie Robotik, Big Data, Cyber-Sicherheit und Augmented Reality.

© Fotolia - Dreaming Andy

Die von der französischen Regierung am 18. Mai 2015 ausgerufene Initiative "Industrie der Zukunft" engagiert sich für die Digitalisierung der industriellen Prozesse. Die Allianz ist eine Gruppe von Technologieunternehmen, Branchenverbänden und akademischen Partnern. Dassault Systèmes ist nicht nur aktiver Partner: Bernard Charlès, President und CEO von Dassault Systèmes, hat zudem deren Co-Präsidentschaft übernommen. Das Unternehmen wirkt bereits an Initiativen zur Entwicklung von Spitzentechnologien und -prozessen für die Produktion und Fertigung in Deutschland (Industrie 4.0) und den USA (industrielle Digitalisierung) mit.

Dassault will innerhalb seiner Aktivitäten für die Allianz die Digitalisierungspläne zur "Industrie der Zukunft" definieren und vernetzte Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Überbrückung technologischer Hürden initiieren. Zudem will der Software-Entwickler digitale Fertigungsverfahren kleiner und mittelständischer Unternehmen in Frankreich und Europa auf den neuesten Stand bringen und die internationale Zusammenarbeit durch Nutzung von Synergien fördern.

Kompetenzen für "Industrie der Zukunft"

Bei der Digitalisierung Frankreichs wird sich die Initiative "Industrie der Zukunft" in folgenden Bereichen auf die Kompetenz und Erfahrung Dassault Systèmes stützen:

  • Werkstoffkunde und -modellierung, die bei der Entwicklung neuer Materialien zunehmend eine Rolle spielt.
  • Digitale Fabriken, in denen Embedded Systems, Software und Elektronik eine immer stärkere Vernetzung von Produkten, Maschinen, Anlagen und Menschen ermöglichen. Hierbei ist eine digitale Plattform unverzichtbar.
  • Manufacturing-as-a-Service und digitale Fertigung: Mit Hilfe von Online-Zusammenarbeit, Verfahren wie 3D-Druck und neuartigen Fertigungslaboren, sogenannter "Fab Labs", werden Unternehmen in Zukunft flexibler agieren und schneller auf Marktnachfragen und Veränderungen in ihrer Wertschöpfungskette reagieren können.
  • Mechatronik und Systems Engineering als wichtige Hilfsmittel zur Definition, Darstellung und Gestaltung virtueller Produkte und Nutzererlebnisse.

"In der Industrie der Zukunft werden Erlebnisse im Mittelpunkt stehen, die sich um hochagile und modulare Wertschöpfungsketten herum gruppieren", so Bernard Charlès. "Es zeichnet sich bereits ab, wie Werkstoffkunde, 3D-Druck und Fab Labs die Verfahren für Konstruktion, Herstellung und Vertrieb neuer Produkte und Lösungen revolutionieren. Nur wenn wir die Möglichkeiten der digitalen Zwillinge nutzen – das heißt, die Digitalisierung aller Aspekte der Industrie durch Plattformen für Innovation und Zusammenarbeit – wird die Industrie sich selbst eine nachhaltige Zukunft schaffen können."

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