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Artikel und Hintergründe zum Thema

Adesso

Alexandra Hose,

Ein Jahr ChatGPT

Vor knapp einem Jahr, am 30.11.2022, stellte OpenAI den Chatbot ChatGPT der Öffentlichkeit vor – ein Paukenschlag für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie die Anwendung im Business angekommen ist, hat IT-Dienstleister Adesso untersucht.

Benedikt Bonnmann, Leiter des Geschäftsbereichs Data & Analytics bei Adesso: »Unternehmen stellen jetzt die Weichen, um in Zukunft von GenAI zu profitieren.«

© adesso

Inwieweit hat ChatGPT, das Tool von OpenAI, innerhalb eines Jahres den Berufsalltag verändert? Um die Beantwortung dieser Thematik ging es unter anderem bei einer Befragung von 400 Führungskräften in Deutschland innerhalb des Monats November 2023. 

Das von Adesso beauftragte Marktforschungsunternehmen Heute & Morgen hat herausgefunden, dass ChatGPT mittlerweile Bekanntheitswerte von über 80 % erreicht hat. Weiterhin haben knapp 60 % der befragten Führungskräfte schon einmal mit der Anwendung gearbeitet. 75 % der Befragten gaben an, mit der Anwendung zufrieden oder sogar sehr zufrieden zu sein. Schwachstellen des Systems wie fragwürdige Inhalte oder frei erfundene Fakten (das sogenannte Halluzinieren) stören die überwältigende Mehrheit nicht.

Erkennbare Auswirkungen auf die Produktivität

ChatGPT macht offenbar produktiver, heißt es, denn 40 % gaben an, dass sie durch den Einsatz von KI drei bis fünf Stunden Arbeitszeit pro Woche einsparen würden. Knapp 20 % schätzen den Effekt sogar auf mehr als fünf Stunden pro Woche, sei es beim Schreiben, beim Brainstorming oder bei der Analyse längerer Texte: Der Chatbot von OpenAI zeigt einen Effekt auf die eigene Arbeitsleistung. Für die Mehrheit der Nutzer:innen gehört ChatGPT mittlerweile zum Alltag. 58 % setzen die Anwendung mehrmals pro Woche ein, knapp 15 % sogar mehrmals täglich.

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Wunsch nach deutscher Alternative zu ChatGPT

Hinter ChatGPT steckt mit OpenAI ein US-amerikanisches Unternehmen. Wie es heißt, wünschen sich 65 % der Befragten eine vergleichbare GenAI-Anwendung eines deutschen Anbieters – eine große Chance für Unternehmen wie beispielsweise das Heidelberger Start-up Aleph Alpha, das auf »AI Made in Germany« setzt.

»Die Erkenntnisse aus der Befragung decken sich auch mit unseren Erfahrungen«, erläutert Benedikt Bonnmann, Leiter des Geschäftsbereichs Data & Analytics bei Adesso. »Am Anfang stand die Phase des individuellen Ausprobierens. Jetzt kommen immer mehr Unternehmen auf uns zu, die die Potenziale von GenAI systematisch heben wollen. Dazu gehört die Nutzung eigener Daten in einer gesicherten Umgebung, die Entwicklung individueller Lösungen ebenso wie die nahtlose Integration in Prozesse und die eigene IT-Landschaft. Das wird den Business-Nutzen durch die Technologie noch einmal deutlichen erhöhen. Unternehmen stellen jetzt die Weichen, um in Zukunft von GenAI zu profitieren.«

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Umfrage stehen unter www.adesso.de/generativeAI bereit.

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