Deutscher Gründerpreis

Alexandra Hose,

WeSort.AI gewinnt den Start-up-Preis

Am 24. September wurde in Berlin der 22. Deutsche Gründerpreis vergeben. In der Kategorie Start-up gehen die Gründer von WeSort.AI als Gewinner hervor. Ihre Vision: KI-unterstütztes Hochgeschwindigkeits-Sortieren von Abfall. 

Der Deutsche Gründerpreis wird in mehreren Kategorien vergeben. Johannes und Nathanael Laier, Gründer von WeSort.AI erhielten den Preis in der Kategorie Start-up. © Franziska Krug für Deutscher Gründerpreis

Das Würzburger Start-up-Unternehmen WeSort.AI lässt keinen Joghurt-Becher unerkannt: Ob zerdrückt, zerkratzt oder verschmutzt, die Künstliche Intelligenz erkennt genau, was sie vor dem elektronischen Auge hat. WeSort.AI kann über sieben Millionen verschiedene Verpackungen unterscheiden. Die Sortierung sei schnell und beinahe zu 100 Prozent genau; menschliche Sortierer bräuchten fünfmal länger und erreichten gerade einmal die Hälfte bei der Genauigkeit, heißt es.

Eine Dokumentation über Mülltrennung gab den Brüdern Nathanael (30) und Johannes Laier (29) den Anstoß, ein Unternehmen zu gründen. Sie wählten bewusst ein Feld, das eine hohe Relevanz für die Gesellschaft hat und gleichzeitig großes Potenzial für Innovation bietet. Laudator Andreas Haffner, Vorstand für Personal- und Sozialwesen bei Porsche, : »Müllsortierung auf diesem Niveau – das gab es bisher noch nicht. Nicht mit einer KI, die ständig dazulernt und alles erkennt, was nicht in den Müll gehört. Die beiden Gründer arbeiten bereits mit den großen internationalen Playern der Branche zusammen. Man kann sagen: Im Müllgeschäft läuft nichts mehr ohne ihre KI.«

Johannes und Nathanael Laier, Gründer der WeSort.AI GmbH, nominiert in der Kategorie StartUp. © Dirk Bruniecki für Deutscher Gründerpreis

Der Deutsche Gründerpreis wird jährlich in den Kategorien Schüler, Start-up, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

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