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Artikel und Hintergründe zum Thema

Trumpf und Siemens

Lukas Dehling,

3D-Druck im Visier

Trumpf und Siemens wollen die Industrialisierung der additiven Fertigung vorantreiben. Gemeinsam wollen die Unternehmen eine Softwarelösung für 3D-Drucker von Trumpf entwickeln.

Ein durch das Laserschmelzverfahren Laser Metal Fusion (LMF) gefertigtes Bauteil. Bei diesem Verfahren baut der Laser das Werkstück Schicht um Schicht aus einem Pulverbett heraus auf.

© Trumpf

Auf der Fachmesse Formnext in Frankfurt haben der Lasersystemhersteller Trumpf und Siemens eine Partnerschaft verkündet. Ziel ist, das Laserschmelzverfahren Laser Metal Fusion (LMF) zu industrialisieren und somit die additive Fertigung von Metallteilen fest im Produktionsprozess zu verankern. Die beiden Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen und arbeiten gemeinsam an einer Softwarelösung für die Datenvorbereitung von Teilen für den 3D-Druck. Damit soll der Prozess für das pulverbettbasierte LMF-Verfahren für 3D-Drucker von Trumpf vereinfacht und in die Software NX von Siemens integriert werden. Die Lösung reicht so von der Entwicklung und Konstruktion bis hin zur Datenvorbereitung von Bauteilen für den 3D-Druck und wird mit TruPrint-LMF-Druckern von Trumpf angeboten.

In puncto 3D-Druck gab Siemens im Juli die Zusammenarbeit mit Hewlett Packard bekannt und ließ im August die Übernahme von Material Solutions folgen.

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Die Stimmen zur Vereinbarung

„Mit unserer gemeinsamen Softwarelösung bieten wir Kunden durch eine intelligente Prozesskette eine durchweg hohe Prozesssicherheit“, erläutert Tony Hemmelgarn, President und CEO von Siemens PLM Software. „Da die Tools für die Entwicklung, Simulation, den 3D-Druck und die NC-Programmierung für Metallteile in einem System zusammengefasst sind, wird keine Datenkonvertierung nötig sein.“

„Das sind ganz entscheidende Faktoren für die industrielle Anwendung der additiven Fertigung“, ergänzt Peter Leibinger, Vorsitzender von Trumpf Laser- und Systemtechnik. „Das Ergebnis unserer Partnerschaft ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine und Software, damit Kunden von AM-optimierten Designs und der additiven Fertigung profitieren.“

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