Wago
Starkes Plus im Geschäftsjahr 2018
Die Wago-Gruppe hat das Jahr 2018 mit einem Plus von 8,1 % abgeschlossen und erwartet auch für das aktuelle Geschäftsjahr ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich.
„Mit einem Umsatz von 932 Millionen Euro haben wir unsere angestrebten Ziele erreicht“, erklärt Chief Executive Officer Sven Hohorst im Rahmen der Bilanzpressekonferenz des Anbieters elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik. Die Verteilung nach Landesmärkten ist im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben: Während Deutschland mit einem Umsatzanteil von 28 % traditionell den wichtigsten Markt für Wago darstellt, erreicht das übrige Europa 42 %. Es folgen die Märkte in Asien mit 17 %, wobei Indien hier ein besonders gutes Wachstum verzeichnet, und Amerika mit 13 %.
In Europa lassen sich Unternehmensangaben zufolge besonders positive Entwicklungen sowohl in Südosteuropa als auch in Skandinavien feststellen. So ist das Unternehmen beispielsweise in Norwegen im Bereich der Anbindung von E-Mobility-Säulen sehr erfolgreich.
Deutschland bleibt Investitionsschwerpunkt
Die Wago-Gruppe ist mit 29 internationalen Gesellschaften und 80 Vertretungen global aufgestellt. Ein deutlicher Investitionsschwerpunkt liegt aber weiterhin in Deutschland. So sind etwa 70 % der Gesamtinvestitionen von 120 Millionen Euro in die Standorte in Minden, Päpinghausen und Sondershausen geflossen. In diesem Jahr wird die Investitionssumme weiter steigen – bei ähnlicher Verteilung. Das aktuell größte Projekt ist das neue Automatenmontagewerk und Einzelteillager in Minden/Päpinghausen, in das rund 50 Millionen Euro fließen. Die Fertigstellung ist für Herbst 2019 geplant.
Zum Jahresende beschäftigte Wago mehr als 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit – über 3.900 von ihnen in Deutschland, davon 2.900 am Mindener Stammsitz und über 1.000 in Sondershausen/Thüringen.










