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Artikel und Hintergründe zum Thema

Datenkommunikation

OPC UA für die Bildverarbeitung

Die VDMA-Fachabteilung Industrielle Bildverarbeitung und die OPC Foundation wollen eine Companion Specification für die Einbindung von BV-Systemen in die Datenkommunikation über OPC UA erarbeiten – und unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung.

Dr. Klaus-Henning Noffz (links) und Stefan Hoppe bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding

© VDMA IBV

Dem Entschluss vorausgegangen war eine internationale Studie unter der Leitung des VDMA IBV im vergangenen Sommer. Sie sollte aufzeigen, welche Standards wichtig sind, um die Branche auf die Zukunft vorzubereiten. “Kameraschnittstellen und Standards für die Kommunikation und Vernetzung diverser Bildverarbeitungskomponenten innerhalb des Systems sind da und erleichtern die Arbeit von Systemintegratoren ungemein”, erläutert Dr. Horst Heinol-Heikkinen, Geschäftsführer von Asentics und Vorstandsmitglied des VDMA IBV. “Was fehlt, ist ein generisches Interface für Bildverarbeitungs-Systeme auf der Anwendungsebene.” Dieses Thema wollen VDMA IBV und OPC Foundation nun mit der OPC UA Machine Vision Companion Specification angehen. Erste Diskussionen, welche Informationen, Daten, Funktionen und Dienste in ein Produktionsnetzwerk zu integrieren wären und in OPC UA abgebildet werden sollen, haben begonnen.

“Wir wollen die industrielle Bildverarbeitung fit für Industrie 4.0 und die Fabrik der Zukunft machen”, kommentiert Dr. Klaus-Henning Noffz, CEO von Silicon Software und im Vorstand des VDMA IBV zuständig für Standardisierungsthemen. “Unser Ziel ist die einfache Anbindung von Bildverarbeitungssystemen in Produktionssteuerung und IT-Systeme über OPC UA.” Stefan Hoppe, Vice President der OPC Foundation, bestätigt dies: “VDMA IBV hat das Potential von OPC UA erkannt. Die Umsetzung der gemeinsamen Spezifikation wird die Anbindung von Bildverarbeitungs-Systemen in die Steuerungswelt, aber auch direkt in die IT-Welt einfacherer und sicherer machen.”

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