
Das ‚S-Dias Safety‘-System von Sigmatek stattet Anwender mit Freiheit bei der Projektierung des Safety-Konzeptes aus und eignet sich insbesondere für modulare Produktionsmaschinen beziehungsweise Produktionslinien mit optionalen Modulen wie Belade- und Entlade-Einheiten sowie Handling- und Transportsysteme. Die modularen Maschineneinheiten sind mit einem eigenen Safety-Controller ausgestattet und kommunizieren mit der übergeordneten Safety-Steuerung über Industrial Ethernet ‚Varan‘. Das neue Hot-Swap-Feature sorgt dafür, dass die Maschinenteile mit ihren Safety-CPUs flexibel im System eingebunden, abgemeldet und an anderer Stelle im Maschinenverbund wieder angemeldet werden können – zur Laufzeit. Die übergeordnete zentrale Safety-Steuerung kann bis zu 70 optionale Unterstationen mit Not-Halt-Funktion verwalten. Das übergreifende Safety-Programm wird einmalig mit allen möglichen teilnehmenden Einheiten im Maschinenverbund projektiert und kann in weiterer Folge beliebig zusammengestellt werden. So können optionale Anlagenmodule mit integrierter Not- Halt-Funktion ohne Neustart im laufenden Betrieb zu Maschinen und Anlagen hinzugefügt oder von diesen abgemeldet werden. Der dynamische Verbindungsaufbau erfolgt über einen einfachen funktionsgerichteten Anmeldemechanismus ohne Hardware-Switch. Der Verbindungsabbau wird durch einen sicheren Eingang ausgelöst. Wird eine Einheit ohne vorherige Abmeldung von der zentralen Safety-Steuerung getrennt, wird nach Ablauf der konfigurierbaren Watchdog-Zeit bei allen verbundenen Maschinenmodulen ein Not-Halt ausgelöst. Das modulare Safety-System umfasst neben dem Safety-Controller verschiedene Safety-I/Os und Antriebe mit Sicherheitsfunktionen. ‚S-Dias Safety‘-Lösungen erfüllen alle Anforderungen bis SIL 3 (gemäß EN 62061) und PL e, Kat. 4 (gemäß EN ISO 13849-1/-2).
