
Bei Computerspielen gegen den Rechner ist häufig Künstliche Intelligenz (KI) im Spiel – eine lernfähige Software, die im Laufe der Zeit immer cleverer agiert. Boian Balouchev (16) – Gewinner eines Aufenthaltes in einem Joint Research Centre der Europäischen Kommission in Italien – tüftelte an einem speziellen KI-Programm. Es beherrscht nicht nur ein Computerspiel, sondern gleich mehrere. Dabei gibt man als Spieler der Software lediglich die jeweiligen Regeln vor – sinnvolle Spielstrategien muss sich die Software dann selbst beibringen. Das Ergebnis: Das Programm ist in der Lage, Brettspiele wie ‚Tic-Tac-Toe‘ oder ‚Vier gewinnt‘ ohne jedes Vorwissen zu meistern. Laut Balouchev ließe sich das Programm auch auf andere Anwendungsgebiete übertragen, etwa auf das Management von Geschäftsprozessen.
