
Fabian Höfer (17) ist Träger des Preises für eine Arbeit auf dem Gebiet der Elektronik, Energie- oder Informationstechnik, einem Sonderpreis in Mathematik / Informatik. Seine Arbeit nimmt Jitter beziehungsweise unerwünschte Störeffekte in der Elektronik in den Fokus. Wenn digitale Schaltkreise in Aktion treten, sind ihre Schaltzeiten nicht immer gleich, sondern schwanken ein weniger, und zwar zufällig. Höfer konstruierte auf Basis eines elektronischen Mini-Messlabors eine Art digitales Roulette – eine Schaltung, die pro Sekunde über 350 Zufallszahlen produziert. Die nämlich sind in der Wissenschaft wie auch in der Informatik hochwillkommen. Forscher benötigen sie für realitätsgetreue Computersimulationen, Informatiker für das Erstellen sicherer Codes, um vertrauliche Daten digital zu verschlüsseln.
