Turck
Portfolio-Erweiterung um HMI mit SPS-Funktionalität
Turck treibt seine Strategie vom ehemals reinen Komponenten- zum Lösungsanbieter weiter voran. Zur SPS/IPC/Drives 2009 stellt das Mülheimer Unternehmen mit dem VT250 das erste Familienmitglied einer eigenen HMI-Serie mit integrierter Soft-SPS auf Basis von Codesys V3 vor.
Die künftigen Human Machine Interfaces ergänzen das bisherige Portfolio von Turck, bestehend aus Sensor-, Feldbus-, Interface- und Anschlusstechnik sowie programmierbaren Gateways. Das VT250 als erster Vertreter der neuen HMI-Familie bietet neben Visualisierungs- und Steuerungsfunktionen auch eine Gateway-Funktionalität zwischen Feldbussen und Realtime-Ethernet. Dabei ist das HMI in jeder Richtung sowohl als Master wie auch als Slave konfigurierbar. Ausgestattet ist das Gerät mit einem 5,7"-QVGA-TFT-Touchscreen im kompakten Kunststoffgehäuse mit den Maßen 212 x 156 x 50 mm.
Auf der Geräterückseite haben die Turck-Entwickler neben Halterungen für eine SD-Memory-Card sowie die Pufferbatterie den Feldbus-Port basierend auf dem netX-Chip von Hilscher positioniert, der entweder als Profibus- oder als CAN-Port mit Devicenet oder CANopen konfiguriert werden kann. Mit seinen zwei Realtime-Ethernet-Ports an der Unterseite bietet das VT250 die Möglichkeit, das System auch in Linientopologie zu installieren. Ein USB- und ein COM-Port für RS232- und RS485-Belegung runden das Schnittstellenspektrum ab.
Neben der Erweiterung des Portfolios um Human Machine Interfaces wird Turck auf der SPS/IPC/Drives eine Linearwegsensor-Serie (LI-Serie) basierend auf einem neuen Messprinzip (Resonanz-Prinzip) vorstellen, mit der sich nach Aussage der Turck-Entwickler alle magnetostriktiven und potenziometrischen Wegerfassungslösungen ersetzen lassen sollen.
(In der November-Ausgabe der Computer&AUTOMATION berichten wir ausführlich über die neue HMI-Strategie von Turck)










