Human Machine Interface
Omron integriert Gesichtserkennung
Insbesondere im Bereich der Maschinenbedienung sieht Omron noch viel Potenzial, zum die Mensch-Maschine-Schnittstelle effizienter, intuitiver und sicherer zu machen. Eine vielversprechende Technologie in diesem Zusammenhang sei die Gesichtserkennung.
Einmal mehr kann die Industrie von den Errungenschaften der Konsumgüterwelt profitieren: Mit OKAO – japanisch für 'Gesicht zeigen' - hat Omron eine Erkennungstechnologie entwickelt, die bereits weltweit in Kameras und Smartphones zum Einsatz kommt. Sie sorgt dafür, dass ein Bild genau dann erstellt wird, wenn die Person lächelt. Laut James Riley, Product Marketing Manager Software und HMI bei Omron, kann OKAO die Gesichtsmerkmale einer beliebigen Person in jeder Situation erkennen, analysieren und verarbeiten und dadurch Faktoren wie Geschlecht und emotionalen Zustand bestimmen. Anhand eines patentierten, statistischen Analyseverfahrens und durch Anlernen des Systems mit einer Vielzahl von Gesichtsproben - mehrere Millionen wurden bisher erfasst - ist es nun möglich, einem in 2D erstellten Modell ein Gesicht in 3D zuzuordnen und so eine zuverlässige Identität zu geben.
"Damit eröffnet OKAO völlig neue Wege in der Interaktion mit Maschinen, insbesondere im Bereich der Authentifizierung", ist Riley überzeigt. So könne die Technologie bereits aus einer gewissen Entfernung erkennen, ob sich eine berechtigte Person der Maschine nähert und so Manipulationen verhindern. Auch sei es möglich zu definieren, wie weit sich eine Person überhaupt der Maschine nähern darf, bevor gewisse Funktionen aktiviert werden. Mit anderen Worten: "Mussten Anwender sich bisher an der Maschine aufhalten, um diese zu bedienen oder sich zu authentifizieren, kann zukünftig die Maschine entscheiden, wer sie bedient", so Riley.
Hier in Nürnberg stellt Omron die Möglichkeiten der Gesichtserkennungstechnologie mittels eines Vision-Systems in Kombination mit der komplett neu entwickelten und in die Sysmac-Plattform integrierten NA-Bediengeräteserie vor. Die hochauflösenden Touchbediengeräte mit Breitbild in den Größen 7", 9", 12" und 15" sind ab dem ersten Quartal 2014 verfügbar. Versionen, bei denen die OKAO-Technologie inklusive Kamera vollständig integriert ist, stellt Riley im vierten Quartal des kommenden Jahres in Aussicht.










