Webbasierte Visualisierung
Im Sog von Windows 7
Parallel zu Windows 7 passt Microsoft auch Silverlight an. Welche Vorteile die dritte Generation des Browser-Plug-ins für Web-Visualisierungen bringt, zeigte Bernhard Böhrer anhand der neuen Version von Webfactory 2010 everywhere.
Bernhard Böhrer von Webfactory:„Unabhängig vom Ort sind Nutzer über Silverlight 3 und unsere Web-Visualisierung jederzeit über alle Zustände einer Anlage informiert und können bei Bedarf agieren.“
Völlig neue Wege bei der webbasierten Visualisierung von Maschinen und Anlagen geht Bernhard Böhrer und sein Team mit Webfactory 2010 everywhere: „Damit können Anwender Daten jederzeit an jedem Ort abrufen." Für Effizienz, Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit sorgen dabei die Microsoft-Technologien Silverlight 3, Windows 7 und SQL-Server 2008. Auch auf der Kostenseite sieht Böhrer große Vorteile: „Der Projektierungsaufwand geht drastisch zurück, da einmal erstellte Lösungen auf beliebigen Microsoft-Betriebssystemen einsetzbar sind."
Sogar ein Betrieb auf anderen Plattformen wie Linux: Mit den „Out-of-Browser-Funktionen" können Silverlight-3-Anwendungen direkt auf Windows- oder Mac-Rechner geladen und ins Startmenü oder den Programm-Ordner integriert werden. „Damit lässt sich Webfactory 2010 per Mausklick auf dem Desktop installieren und außerhalb eines Browsers nutzen - ohne eine zusätzliche Runtime laden zu müssen", skizziert Böhrer die Vorteile.
Weil Silverlight die Daten auf dem Client in einem lokalen Cache ablegt, funktioniert die Visualisierung auch dann, wenn keine Internetverbindung besteht. Funktioniert die Verbindung zum Server wieder, werden die Daten automatisch synchronisiert. Ebenso unterstützt das Browser-Plug-in die Multi-Touch-Eingabe, wie sie bei PDAs, Tablet-PCs und Smartphones bereits im Einsatz sind. Für weitere Performance-Steigerungen sorgt das „Application-Library-Caching", indem das Framework auf dem Clientrechner zwischengespeichert wird.
„Als Rich Internet Application hat Silverlight natürlich auch neue Video- und Designfunktionen", schwärmt der Webfactory-Geschäftsführer. „Smooth-Streaming" erkennt dynamisch die verfügbare Bandbreite zum Visualisierungs-Server und die aktuell freie CPU-Leistung des HMI-Clients und schaltet nahtlos zwischen verschiedenen Qualitätsstufen um. Eine generelle Datenkomprimierung vermeidet zudem Engpässe.
Interessant ist auch die integrierte 3D-Funktion: Designer und Entwickler brauchen ihre Objekte nur noch auf 3D-Objekte abzulegen. Danach können Anwender dessen Live-Inhalte in Echtzeit rotieren lassen, ohne dass dafür zusätzlicher Code programmiert werden muss.











