Bosch Rexroth
Wachstum trotz schwacher Märkte
Bosch Rexroth hat im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 5,6 Mrd. Euro erzielt. Bereinigt um die Pneumatikaktivitäten, die zum 1. Januar 2014 verkauft worden sind, steigerte das Unternehmen den vergleichbaren Umsatz des Vorjahres damit um 3,5 %.
In Europa konnte Bosch Rexroth seinen Umsatz im vergangenen Jahr in Summe um 4,6 % steigern. In den Ländern außerhalb Deutschlands sogar um mehr als acht Prozent. Grund dafür sei ein starkes Wachstum in den Niederlanden, Großbritannien und Italien gewesen. In Deutschland dagegen stagnierte der Umsatz entsprechend der allgemeinen schwachen Marktentwicklung, so Bosch-Rexroth-Vorstandsvorsitzender Karl Tragl.
Die Umsatzentwicklung in den USA (+8 %) verlief Tragl zufolge erneut erfreulich, so dass das Unternehmen auf dem amerikanischen Kontinent um mehr als drei Prozent wachsen konnte, trotz deutlicher Umsatzrückgänge (-13,7 %) in Brasilien. Und auch andere wichtige Wachstumsmärkte schwächelten 2014. "Vor allem in China und Russland war das Umfeld für die Investitionsgüterindustrie schwierig. Wir erwarten hier auch in diesem Jahr keine nennenswerten Impulse", bremst Tragl die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr und fügt hinzu: "Europa erholt sich nur langsam, und wichtige Wachstumsmärkte wie Brasilien zeigen keine Impulse." Das Wachstum in den USA zeige sich dagegen stabil. Zudem könne Bosch Rexroth durch den Einstieg beim südafrikanischen Vertriebspartner Hytec eine gute Startposition in Afrika vorweisen.
Ein Blick auf den Auftragseingang 2014 bestätigt die unstete Wachstumsdynamik. Der Auftragseingang lag mit 5.29 Mrd. Euro rund ein Prozent unter dem Wert von 2013. Abgenommen hat nicht zuletzt die Zahl der Mitarbeiter: Sie sank um rund 840 auf weltweit 33.735. Das entspricht einer Verringerung um 2,4 %.










