Maschinenbau
VDMA senkt Produktionsprognose für 2013
Der VDMA revidiert seine Produktionsprognose für das laufende Jahr 2013 von plus zwei auf minus ein Prozent. Grund sei die "weniger dynamische" Entwicklung wichtiger Rahmendaten seit September 2012.
Nachdem die Produktion schon von einem relativ niedrigen Ausgangsniveau ins Jahr 2013 gestartet war, verfehlte sie in den ersten vier Monaten ihr Vorjahresniveau um 3,4 Prozent. Um das ursprünglich geplante Produktionsplus von zwei Prozent zu erreichen, bedürfe es einer sehr kräftigen Produktionsausweitung im zweiten Halbjahr, heißt es seitens des VDMA. Dies sei nach aktuellem Stand der vorliegenden Bestellungen nicht zu erwarten. So verfehlte der Auftragseingang in den ersten fünf Monaten des Jahres sein Vorjahresniveau preisbereinigt um ein Prozent. Dabei enttäuschten insbesondere die Inlandsorders mit einem Minus von sechs Prozent (Ausland plus zwei Prozent).
Doch "auch wenn wir unsere Erwartungen für 2013 insgesamt zurücknehmen müssen, rechnen wir nach wie vor im weiteren Jahresverlauf mit Wachstum für unsere Branche", erklärte Dr. Thomas Lindner, Präsident des VDMA. "Wir sind international hervorragend aufgestellt. Die Rücknahme der Prognose spiegelt lediglich die zu geringe wirtschaftliche Dynamik auf wichtigen Märkten in den hinter uns liegenden Monaten wider." Positive Impulse zeigen sich bereits: In der Volksrepublik China kamen die Exporte erstmals im April wieder ins Plus, ebenso in den USA. Beim Geschäft mit den Euro-Partnerländern lagen die Orders in den ersten fünf Monaten des Jahres preisbereinigt um sieben Prozent über dem Vorjahr.











