Maschinenbau

Davina Spohn,

Stärkerer Fokus auf Chinas mittleres Marksegment gefordert

China muss noch stärker ins Zentrum der Unternehmensstrategie deutscher Maschinenbauer rücken. Dies empfiehlt eine aktuelle China-Forschungsstudie des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim in Zusammenarbeit mit dem VDMA. Computer&AUTOMATION führt Auszüge der Studie auf.

© Festo

Die Fokussierung auf nur ein Segment beziehungsweise nur auf reife Märkte reicht für den deutschen Maschinenbau nicht mehr aus, um weltweit wettbewerbsfähig zu sein. So das Ergebnis der Studie 'Lokale Geschäftsmodelle zur Bearbeitung des mittleren Marktsegments in China'. Sie analysiert Chancen und Risiken, denen sich der deutsche Maschinenbau durch die dynamische Entwicklung des chinesischen Marktes ausgesetzt sieht.

Um in China zukünftig weiter wachsen zu können, raten die Mannheimer Wissenschaftler deutschen Maschinenbauern sich frühzeitig mit einem dualen Geschäftsmodell auseinanderzusetzen. Das heißt, das eigene Premiumangebot weltweit auszubauen und abzusichern - vor allem durch Innovationen. Parallel dazu sollten deutsche Maschinenbauer neue Wachstumspotenziale im mittleren Marktsegment vor allem in Emerging Markets wie China erschließen.

Weiter empfehlen die Wissenschaftler deutschen Unternehmen, sich auf ihre bestehenden Stärken und Wettbewerbsvorteile aus dem Premiumsegment - wie Technologie, Marke, Beratung, Service - zu besinnen und diese in das mittlere Marktsegment Chinas zu transferieren.

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Ergebnisse der China-Forschungsstudie

China muss noch stärker ins Zentrum der Unternehmensstrategie deutscher Maschinenbauer rücken. Dies unterstreicht eine aktuelle China-Forschungsstudie des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim und des VDMA.

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