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Artikel und Hintergründe zum Thema

ABB – 4. Quartal und Gesamtjahr 2018

Meinrad Happacher,

Solides Wachstum und kleinerer Gewinn

ABB gab jetzt die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 bekannt: Mit einem Wachstum von 8 % beim Auftragseingang und 4 % beim Umsatz zeigt sich die Konzernleitung sehr zufrieden.

„In der zweiten Jahreshälfte werden wir unsere organischen Wachstumsinitiativen in einem uneinheitlichen Marktumfeld weiter entschlossen vorantreiben“, sagte Ulrich Spiesshofer, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB.

© ABB

 „2018 haben wir die Weichen für die Neuausrichtung von ABB als innovativer Technologieführer für digitale Industrien gestellt“, sagt Ulrich Spiesshofer anlässlich der Verkündigung der Zahlen. So setzte ABB die Verlagerung ihres Schwerpunkts konsequent fort. Das Unternehmen minderte Risiken im Portfolio und verbesserte seine Aussichten für organisches Wachstum. Beim Ausstieg aus der Generalunternehmertätigkeit (EPC-Geschäft) machte ABB laut Spiesshofer weitere Fortschritte. So übertrug ABB ihr Geschäft mit schlüsselfertigen AC-Umspannwerken auf Linxon, ein neu gegründetes Joint Venture mit SNC Lavalin. Mit der am 30. Juni 2018 abgeschlossenen Übernahme von GE Industrial Solutions (GEIS) hat ABB die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Division Elektrifizierungsprodukte zudem gestärkt. Die Integration schreite gut voran. Der Leistungsausweis von GEIS entsprach im zweiten Halbjahr 2018 den Erwartungen des Managements.

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Am 17. Dezember 2018 kündigte ABB fundamentale Maßnahmen zur Fokussierung und Vereinfachung des Unternehmens und zur Stärkung der Technologieführerschaft in digitalen Industrien an. Zu diesen Maßnahmen zählt auch der Verkauf der Division Stromnetze. Infolge des angekündigten Verkaufs werden die Ergebnisse von Stromnetze nun als nichtfortgeführte Aktivitäten ausgewiesen.

Der auf ABB entfallende Konzerngewinn lag bei 2,2 Mrd. US-Dollar und damit 2 % tiefer als 2017. Änderungen im Geschäftsportfolio, einschließlich der Übernahme von GEIS, wirkten sich mit 8 % positiv auf den Umsatz aus. Die Entwicklung der Wechselkurse führte beim Umsatz zu einem negativen Umrechnungseffekt von 4 %.

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