zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Mitsubishi Electric

'Smart Carriages' für lineare Transportsysteme

Mitsubishi Electric und sein Partner APT Automation haben ein Transportsystem entwickelt, das mithilfe von 'smarten' Wagen den Warenfluss innerhalb einer einzelnen Maschine oder einer ganzen Produktionsanlage intelligent steuern kann.

Auf der Messe SPS IPC Drives 2016 stellte Mitsubishi Electric die smarten Transportwagen für lineare Transportsysteme vor.

© Elektronik

Ein Alleinstellungsmerkmal der intelligenten Transportwagen ist laut Mitsubishi-Electric-Geschäftsführer Hartmut Pütz deren eigene Energieversorgung – sie sind sowohl mit 240 Volt Wechselstrom als auch mit 24 Volt Gleichstrom ausgestattet. Damit können Komponenten wie Aktoren und Sensoren in dem Wagen mit integriert werden. Die gesammelten Daten der Sensoren werden zudem direkt in den sogenannten ‘Smart Carriages’ gespeichert.

Die integrierte Intelligenz und Datenspeicherung ermöglicht es dem Wagen, Produkte und ihren Zielort zu erkennen, was die Flexibilität der Produktion erhöht. Die Fähigkeit, zwischen parallel liegenden Produktionsspuren zu wechseln, erlaubt es dem ‘Smart Carriage’ zudem, einzelne Produkte zu unterschiedlichen Stationen auf parallel verlaufenden Produktionslinien zu leiten. Verschiedene Prozesse können so gleichzeitig ablaufen und an einem späteren Punkt auf den Schienen wieder zusammengeführt werden.

Den Produktionslinien ist es möglich, sich selbst während des Produktionsprozesses neu zu konfigurieren – auf Basis der Anforderungen an das jeweilige Produkt und die verfügbare Kapazität an den verschiedenen Stationen. 

Ein weiterer Vorteil des linearen Transfersystems ist die geringe zulässige Distanz zwischen den Wagen auf einer einzelnen Spur. Durch einen Minimalabstand von weniger als 1 mm erhöht sich die Anzahl der Wagen, die auf einer Spur Platz finden. Die Maximalgeschwindigkeit des Systems liegt bei 3 m/s, die Beschleunigung/Verlangsamung gibt der Hersteller mit 3 G an und die Positions- sowie Wiederholungsgenauigkeit liegt bei ±0,01 mm. Zudem verhindert eine Technik zur Kollisionsvermeidung Zusammenstöße, auch wenn sich eine große Anzahl an Wagen mit hoher Geschwindigkeit auf den Schienen fortbewegt.

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Logimat 2017

Industrie 4.0 trifft Intralogistik

Vom 14. bis 16. März öffnet das Stuttgarter Messegelände seine Tore zur 15ten Ausgabe der Logimat. Unter dem Motto „Wandel gestalten: Digital – Vernetzt – Innovativ“ steht die Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss ganz im...

mehr...

Fertigungs- und Logistikbranche

Nachholbedarf bei IoT

Wie hoch ist der aktuelle Vernetzungsgrad in der Fertigungs- und Logistikbranche? Welche Erfahrungswerte haben die Unternehmen im IoT-Sektor, was hemmt ihre Investitionen in diesem Bereich? Antworten gibt eine neue Studie des Marktanalyse- und...

mehr...

Logistik

IPC-Unterstützung für die Kommissionierung

Für eine effiziente Kommissionierung greift HUK-Coburg auf Indus­trie-PCs von Noax zurück – montiert auf verschiedenen Logistikfahrzeugen. Bei der Umsetzung besonders im Fokus: Eine sichere WLAN-Verbindung und eine unterbrechungsfreie...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

SPS IPC Drives 2018

Safety in der Sensorik

Was bieten Sensor-Hersteller aktuell in Sachen Safety an? Auf der SPS IPC Drives gab es hierzu einiges an cleveren Konzepten zu sehen - unter anderem bei Sick, Pepperl+Fuchs und Leuze electronic.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren