Mobile Anwendungen
Bosch Rexroth streicht 1150 Stellen
Bis 2018 will Bosch Rexroth 1150 Stellen an sechs deutschen Standorten streichen. Das Ziel der angestrebten Sanierung: Mit einer Kostensenkung von 450 Millionen Euro die Zukunftsfähigkeit des Bereichs Mobile Anwendungen nachhaltig sichern.
Bosch Rexroth reagiert mit den Sparmaßnahmen auf die seit Jahren rückläufige Nachfrage im Bereich Mobile Anwendungen. Die Hersteller der Maschinen reduzieren ihre Kapazitäten, verlagern Werke in kostengünstigere Länder oder schließen sie ganz. Hinzu kommt, dass in China der Absatz von Baumaschinen weiter eingebrochen ist, im ersten Halbjahr 2015 um mehr als 40 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
© Bosch RexrothBetroffen vom Stellenabbau sind die sechs deutschen Standorte Augsfeld, Elchingen, Homburg, Horb, Lohr und Schwieberdingen. Daneben sollen weitere Maßnahmen helfen, die Ende Juli angekündigten Kostensenkungen zu realisieren: So werden einfachere Arbeitsabläufe eingeführt und kostengünstigere Werke außerhalb Deutschlands verstärkt genutzt. Ergänzend will Bosch Rexroth Fertigungs- und Vertriebsprozesse flexibler gestalten.
Doch Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth, glaubt weiter an die Sparte: „Langfristig sind die Zielmärkte bei Mobile Anwendungen weiterhin attraktiv. Aber wir müssen jetzt auf die strukturellen Veränderungen der Märkte reagieren, um den Produktbereich für die Zukunft zu sichern und auf den Wachstumspfad zurückzukehren“.










