Industrielle Kommunikation
Pepperl+Fuchs kauft zu
Pepperl+Fuchs hat zum 1. Februar die Geschäftstätigkeit der US-amerikanischen Firma Comtrol Corp. übernommen und erweitert damit das Portfolio an Ethernet- und IO-Link-basierten industriellen Kommunikationsbausteinen.
Comtrol, Anbieter Ethernet-basierter industrieller Kommunikation sowie IO-Link Master-Gateways, beschäftigt mehr als 50 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2018 einen Umsatz von über 13 Mio. US-Dollar. Mit der Übernahme des Unternehmens baut Pepperl+Fuchs das Portfolio an Ethernet- und IO-Link-basierten industriellen Kommunikationsbausteinen aus und kann so mehr Lösungen anbieten, um die Lücke zwischen der Sensor-Aktor- und der Steuerungsebene bis in die Cloud zu schließen. Dies ist laut Reiner Müller, Geschäftsbereichsleiter Fabrikautomation bei Pepperl+Fuchs, „ein weiterer Schritt in Richtung Industrie 4.0, denn wir können unsere Kunden jetzt noch besser dabei unterstützen, die Kommunikation ihrer industriellen Netzwerke effizienter und flexibler zu gestalten und dadurch die Entwicklung ihrer digitalen Geschäftsprozesse voranzutreiben. Ein gutes Beispiel hierfür ist das IO-Link Master Gateway mit OPC-UA-Protokoll“.
Die Firma Pepperl+Fuchs Comtrol Inc. wird ihren Sitz weiterhin in Minneapolis, Minnesota haben. Von der Übernahme betroffen ist das gesamte Portfolio von Comtrol an Produkten für die industrielle Netzwerk- und Datenkommunikation - laut Reiner Müller ergänzt dies „ideal die Industrial Communication Interfaces innerhalb unseres strategischen Geschäftsfelds Systeme, in welchem unsere Aktivitäten zu AS-Interface, IO-Link- und Ethernet-Schnittstellen sowie Industrial Connectivity gebündelt sind“. Bekannte Marken wie ‚RocketLinx‘, ‚DeviceMaster‘ und ‚RocketPort‘ bleiben ebenso erhalten wie die Marke Comtrol, die unter der Dachmarke Pepperl+Fuchs integriert wird.










