IT-Infrastruktur
Thomas-Krenn und Schäfer IT-Systems kooperieren
Thomas-Krenn und Schäfer IT-Systems haben eine strategische Kooperation vereinbart. Ziel ist eine integrierte, europäische IT-Infrastruktur für Unternehmen und IT-Dienstleister in der DACH-Region. Der Fokus liegt auf geringerer Komplexität, klaren Verantwortlichkeiten und planbaren Betriebsmodellen.
Mit der Partnerschaft bündeln beide Unternehmen ihre jeweiligen Kompetenzen. Schäfer IT-Systems bringt Erfahrung in modularer IT- und Rechenzentrumsinfrastruktur ein, Thomas-Krenn ergänzt Know-how in den Bereichen Server, Virtualisierung und IT-Betrieb. Nach Angaben der Unternehmen entsteht daraus ein integrierter Ansatz mit definierten Rollen und Verantwortlichkeiten. Ziel ist es, Schnittstellen zu reduzieren und Koordinationsaufwände in IT-Projekten zu verringern.
All-in-One-Plattform mit Direct Liquid Cooling
Kern der Zusammenarbeit ist eine abgestimmte All-in-One-Infrastrukturplattform. Sie kombiniert zentrale Komponenten moderner Rechenzentrumsumgebungen in einem Gesamtsystem. Technische Basis ist ein modulares Rack-Konzept mit ‚Direct Liquid Cooling‘ sowie hybrider Luft- und Wasserkühlung. Die Lösung ist auf hohe Leistungsdichten ausgelegt. Infrastruktur, Server, Virtualisierung, Monitoring und Service sind aufeinander abgestimmt.
Die Partner verfolgen damit einen ganzheitlichen Ansatz über den gesamten Lebenszyklus von IT-Projekten – von Planung und Implementierung bis zum Betrieb.
Fokus auf Mittelstand, Channel und MSP
Adressiert werden mehrere Zielgruppen, darunter
- mittelständische Unternehmen, die Private-Cloud- oder On-Premises-Strukturen aufbauen oder modernisieren,
- Systemhäuser und Reseller, die standardisierte und reproduzierbare Lösungen in ihre Portfolios integrieren möchten, sowie
- Managed Service Provider, die skalierbare Service- und Betriebsmodelle entwickeln.
Thomas Wermke, Bereichsleiter bei Schäfer IT-Systems, erklärt: „Es geht darum, IT- und Infrastrukturlösungen miteinander zu verbinden und somit einfacher betreibbar und langfristig planbar zu machen. Mit klaren Verantwortlichkeiten und einem starken europäischen Fundament.“
Digitale Souveränität als strategischer Ansatz
Beide Unternehmen sind Mitglieder im Verein zur Förderung der IT aus Europa e. V. und betonen die Bedeutung europäischer Wertschöpfung. Hintergrund der Kooperation sind steigende Anforderungen an Leistungsfähigkeit, Transparenz und wirtschaftliche Kontrolle von IT-Infrastrukturen sowie der Wunsch vieler Unternehmen nach geringerer Abhängigkeit von internationalen Cloud-Anbietern.
Die Partnerschaft ist laut Unternehmen langfristig angelegt und soll eine europäische Alternative zu fragmentierten Multi-Vendor-Umgebungen und hyperskalierenden Cloud-Modellen bieten.










