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Artikel und Hintergründe zum Thema

IBM und ARM

Meinrad Happacher,

IoT-Technologien in der Cloud

IBM und ARM haben jetzt eine Partnerschaft verkündet: IBM wird den Einsatz ihres Cloud-Services 'IoT Foundation' erweitern und Anwendungen einbinden, die auf der Chiptechnologie 'ARM mbed' basieren.

© Bintec Elmeg

Ergebnis der Kooperation soll sein, Lösungen zum Internet of Things (IoT) schneller entwickeln zu können. Hierzu werden die Systeme zukünftig vom Chip bis zur Cloud vereinheitlicht. Dies soll der Elektronikindustrie ermöglichen, auch Geräte und Maschinen zu entwickeln, die in Echtzeit riesige Datenmengen sammeln und auswerten können. Produzenten von Waschmaschinen, Smart TVs und Autos sollen ebenso von den integrierten IoT-Plattformen profitieren wie Hersteller von Maschinen, Anlagen und Sensoren.

"Der Einsatz neuer IoT-Technologien muss sicher, simpel und skalierbar sein und sich nahtlos in bestehende Geschäftsmodelle von Unternehmen integrieren lassen", sagt Krisztian Flautner, General Manager IoT-Business bei ARM. "Jedoch ist es durchaus komplex, diese Transformation einfach durchzuführen. Durch die Zusammenarbeit mit IBM erhalten unsere Kunden eine einheitliche Entwicklungsumgebung, die den Einstieg in eine intelligent vernetzte Welt bestmöglich unterstützt."

Über die Partnerschaft mit ARM baut IBM die Einsatzmöglichkeiten ihres cloudbasierten Services 'IoT Foundation' weiter aus. Zukünftig lassen sich 'ARM mbed' fähige Chips automatisch mit der IBM Cloud verbinden, um die dortigen Analytics Services flexibel zu nutzen. Aufgrund der Vereinbarung der beiden Unternehmen basieren die IoT-Anwendungen durchgängig auf einer einheitlichen Plattform. Zudem kündigte IBM mit IoT for Electronics den ersten Service einer Reihe cloudbasierter und industriespezifischer Dienste an. Mit IoT for Electronics können Hersteller von Elektronikgeräten die Messdaten einzelner Sensoren erfassen und für die Echtzeit-Analyse mit anderen Daten kombinieren.

Dank ARM-Partnerschaft und neuer Services sollen sich elektronische Geräte wie Sensoren und Controller einfacher mit der Cloud vernetzen und binnen Minuten neue Anwendungen und Apps entwickeln lassen. Beispielsweise werden Sensoren mit vorausschauenden Analysen kombiniert, um etwa Fehlfunktionen von Geräten und Maschinen in Echtzeit zu erkennen und zu beheben. Die IoT-Verknüpfung ermöglicht es beispielsweise, einen Alarm auszulösen, wenn eine Waschmaschine defekt ist, ein Auto zur Wartung muss oder eine Produktionsanlage fehlerhaft läuft.

'IoT Foundation' steht als Cloud-Service über die PaaS-Umgebung (Platform as a Service) IBM Bluemix zur Verfügung. Durch die Einbindung von 'ARM mbed' basierten Geräten lassen sich Informationen und Messwerte nahtlos in neue IoT-Lösungen integrieren. Die Analysewerkzeuge sind in der Lage, im Sinne von Big Data große Datenmengen direkt zu verarbeiten, auch wenn sich Informationen schnell verändern.

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