Innovationstag der SmartFactory-KL
Industrie 4.0 in der Praxis
Seit 2008 gibt es bereits den alljährlichen Innovationstag der SmartFactory-KL. Und so ist es keine Übertreibung, von einer Tradition zu sprechen, wenn das Branchenevent Experten aus Industrie, Forschung und Politik nach Kaiserslautern führt.
Am 10. September lud die SmartFactory-KL unter dem Motto »Industrie 4.0 in der Anwendung« dazu ein, Einblicke in die neuesten Entwicklungen und die Zukunft der vernetzten Produktion zu bekommen. Gastgeber Prof. Martin Ruskowski, Vorstandsvorsitzender der SmartFactory-KL, begrüßte die knapp 80 Gäste mit seiner Keynote.
Neben ihm richteten Dr. Martin Nummrich, Abteilungsleiter im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, sowie Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender der Deutschen Messe, das Wort an das Publikum. Hummrich betonte die Leuchtturm-Funktion der SmartFactory-KL, die in wirtschaftlich schwächeren Zeiten umso wichtiger sei. Kaiserslautern sei ein bedeutender Standort für die industrielle Zukunft Deutschlands und die SmartFactory-KL spiele hierbei eine zentrale Rolle. Auch Köckler hob die jahrelange Zusammenarbeit hervor und beschrieb die SFKL als Zugpferd und Anker in der Industrie 4.0-Halle 8 der Hannover Messe.
Industrie 4.0 und Technologien von morgen
Nach den Eröffnungsreden teilten sich die Gäste auf zwei Touren auf, um praxisnahe Demonstrationen von Zukunftstechnologien zu erleben. Die Tour »Industrie 4.0 in der Anwendung« zeigte, wie fortgeschrittene Systeme bereits heute die Produktion verändern. Eindrucksvoll war die Demonstration der 5G-gesteuerten Robotik und des digitalen Zwillings in der Intralogistik, die verdeutlichten, wie Vernetzung und Automatisierung künftig noch stärker ineinandergreifen werden. Die Tour »Vision 2030 – Technologien für morgen« legte den Fokus auf auf die mittel- bis langfristigen Entwicklungen in der Industrie. Ein Highlight hierbei war das sogenannte »SFKL-Nodeset“, ein Lösungsangebot der SmartFactory-KL, das den Produktionsbetrieben eine einfache Integration von vernetzten Systemen und digitalen Diensten ermöglicht. Die gezeigten Anwendungen stehen demnach nicht für sich, sondern sind untereinander vernetzt, bedingen sich gar gegenseitig – ganz im Sinne einer vernetzten „Shared Production“, wie sie in Kaiserslautern bereits vorwettbewerbliche Realität ist.
Der Innovationstag endete mit einem Networking-Lunch, bei dem Vertreter aus Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Presse die Gelegenheit nutzten, sich zu vernetzen und künftige Kooperationen zu besprechen. »Dieser Tag bietet eine einmalige Gelegenheit, unsere Mitglieder und Partner an einem Ort zusammenzubringen. Hier entstehen die Ideen und Partnerschaften, die die technologische Zukunft gestalten«, fasste Ruskowski zusammen.
Mit neuen Eindrücken, spannenden Kontakten und vielversprechenden Ideen gingen die Teilnehmer am auseinander. »Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig dieser Tag ist, denn er bildet genau das ab, wofür wir stehen: Technische Innovationen, die schon jetzt auf dem Shopfloor ankommen, die greifbar und verständlich sind. Vor allem aber das gemeinsame Arbeiten, Kennenlernen und Netzwerken, das ist uns besonders wichtig«, sagte Ruskowski zum Abschluss.











