Eaton

Meinrad Happacher,

Hilscher und Wöhner machen SmartWire-DT

Nach Phoenix Contact hat Eaton nun zwei weitere Kooperationspartner für die SmartWire Darwin Technologie gefunden: Die Firma Hilscher, tätig im Bereich industrieller Kommunikationssysteme und Wöhner, Rödental, Spezialist für Sammelschienen-Systemtechnik.

Eaton unterzeichnete auf der SPS/IPC/Drives in Nürnberg jeweils mit Hilscher und Wöhner einen Kooperationsvertrag, in dem beide Unternehmen erklären, das Verbindungs- und Kommunikationssystem SmartWire-DT von Eaton in ihre Produkte zu integrieren. Bereits zur Hannover Messe 2011 gaben Eaton und Phoenix Contact, Blomberg, ihre Kooperation zum elektronischen Contractron-Motorstarter mit SmartWire-DT bekannt.

Mit SmartWire-DT verfolgt Eaton das Ziel, Schaltschränke zu verschlanken, die Verdrahtung sowie Schnittstellen auf ein Minimum zu reduzieren und andererseits die Maschinen- und Anlagentransparenz zu erhöhen.

Zur Kooperation von Hilscher und Eaton

Hans-Jürgen Hilscher, Geschäftsführer der Hilscher GmbH, begründet seine Motivation zur Kooperation: „Unsere net´X Technologie ermöglicht auf einfache Weise den Anschluss der SmartWirte-DT Verdrahtungs- und Kommunikationsebene an die klassischen Feldbusse und Real-Time-Ethernet-Systeme. Damit wird sich das Tor für die rasche Verbreitung von SmartWire-DT in der Automatisierungstechnik weit öffnen.“

SmartWire-DT benötigt für den breiten Einsatz in der Automatisierungstechnik eine Verbindung an die vorhandene Steuerungsebene. Dies ist am einfachsten über Gateways an die verschiedenen industriellen Netzwerke zu realisieren. Die Hilscher netX-Technologie ermöglicht über einen Controller die Kommunikation zu allen Feldbussen und Real-Time-Ethernet Systemen. Sie bietet sich als Basis für eine durchgängige Familie an SmartWire-DT Gateways an.

Hilscher hat Erfahrung mit allen führenden Kommunikationssystemen und wird eine entsprechende Entwicklung derartiger Gateways realisieren. Für das Jahr 2012 geplante SmartWire-DT Produkte sind ein Profinet-, Powerlink- und Ethercat-Gateway. Neben der Entwicklung eigener Produkte bietet Hilscher als Dienstleistung auch die Entwicklung kundenspezifischer Kommunikationslösungen an. Mit den Erfahrungen aus der Gateway-Entwicklung kann Hilscher als Technologie- und Entwicklungspartner die Integration von SmartWire-DT Masteranschaltungen in kundenspezifische Geräte unterstützen. Dabei kann auf  die vorhandenen Strukturen und Resourcen aus dem netX Design In Service aufgesetzt werden.

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Zur Kooperation von Wöhner und Eaton

„Mit SmartWire-DT kann unsere Sammelschienensystemtechnik global kommunizieren!“ bringt Frank Wöhner, geschäftsführender Gesellschafter von Wöhner, die Vorteile der Kooperation für sein Haus auf den Punkt. „Es war immer unser Anspruch, neue Wege bei der Weiterentwicklung unserer Sammelschienensystemtechnik zu gehen. Wir wollen mit dieser neuen Kooperation unseren Vorsprung in der Sammelschienensystemtechnik langfristig sicherstellen.“

Ziel ist die Nutzung der SmartWire-DT Technologie um die Vorteile einer „lean connectivity“ auf Wöhner Sammelschienensysteme auszudehnen. Zusammen mit einer intelligenten Messtechnik können wichtige Informationen rund um die Anlage zur Verfügung gestellt und genutzt werden. „Mit dieser Entwicklung integrieren wir ein intelligentes Energiemanagement in die Sammelschienensystemtechnik“, sagt Hubert Lenker, Marktmanager und Produktentwickler bei Wöhner. „In Zukunft wird eine einfache und zuverlässige Erfassung des Energieflusses und die  vorbeugende Überwachung der Sicherungs- und Schaltzustände von Sammelschienenkomponenten gewährleistet sein. Durch das SmartWire-DT-Modul auf den EQUES-Adapter können die unterschiedlichen Schaltgeräte von Motorabzweigen direkt angesteuert werden.“ Besonders deutlich werden die Vorteile dieser Kooperation allerdings bei der Wöhner CrossLink Technology: Durch die Kombination der einheitlichen Adapterplattform der CrossLink Technology mit der SmartWire-DT Technik werden mit einer Entwicklung die Vorteile für eine Vielzahl von Anwendungen erschlossen. Für Maschinen- und Anlagenbauer eröffnen sich neue Wege zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit und der Leistungsfähigkeit der Anlage sowie für eine einfachere Kontrolle des Energieverbrauchs.

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