Turck

Meinrad Happacher,

Die Zeiten der Stagnation sind vorbei

Nach einem stagnierenden Jahr 2012 rechnet Turck für das Geschäftsjahr 2013 wieder mit einem leichten Wachstum von bis zu fünf Prozent. Wie das Unternehmen die Verschnaufpause nutzte und wie es sich für die nächsten Jahre aufstellt, berichtete Geschäftsführer Christian Wolf im Vorfeld der SPS IPC Drives.

© Computer&AUTOMATION

"Noch ist das Geschäftsjahr nicht zu Ende", beginnt Christian Wolf seinen wirtschaftlichen Rück- und Ausblick. Derzeit liege der Umsatz gegenüber dem Vorjahr zwar noch bei 3,5 Prozent Plus. "Aber das letzte Quartal scheint doch noch etwas Schub zu geben, sodass wir die fünf Prozent Umsatzwachstum noch erreichen könnten", gibt sich Wolf optimistisch. Nach zwei starken Jahren 2010 und 2011 mit 30 beziehungsweise 25 Prozent Wachstum, verharrten die Umsatzzahlen im vergangenen Jahr bei den schon 2011 erreichten 430 Mio. Euro. Dieses Jahr könnte der konsolidierte Gruppenumsatz nun die 450 Mio. Euro Marke nehmen. Ein Ausblick auf das kommende Jahr fällt auch Wolf schwer: "Es gibt sicherlich noch einige Unwägbarkeiten. Doch so wie sich die Situation derzeit darstellt, könnten zehn Prozent Wachstum durchaus machbar sein", so der Geschäftsführer.

Obwohl 2012 und 2013 nicht die großen Wachstumsjahre sind, hat das Unternehmen dennoch auf einen Ausbau der Mitarbeiterzahl gesetzt: Kamen 2012 weltweit rund 200 neue Mitarbeiter hinzu, sind es dieses Jahr immerhin nochmals rund 150, womit die Gesamtmitarbeiterzahl der Turck-Gruppe auf 3.350 Personen anwächst. Als weitere Grundlage für Wachstum investiert Turck stark in die Infrastruktur. Die Investitionen in Neu- beziehungsweise Erweiterungsbauten an den Standorten Halver, Detmold, Beierfeld, Mülheim und den USA belaufen sich in den Jahren 2012 bis 2015 auf insgesamt 45 Mio. Euro. In die IT-Prozesse fließen zudem von 2011 bis 2014 13 Mio. Euro Invest.

 
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