Jugend forschtNachwuchswissenschaftler ausgezeichnet
Ein Robo-Sparringspartner für das Boxtraining, das Internet der Dinge für daheim oder eine Kamera, die dank Motoren und Lagesensoren immer unverwackelte Filme dreht – die Kreativität der Jungforscher beim 51. Bundesfinale kannte keine Grenzen. Jetzt stehen die Sieger fest.

Den „Preis für eine Arbeit aus dem Bereich Robotik“ erhielt in diesem Jahr Mauritz Fethke (15). Er konstruierte nach dem Vorbild der Natur einen Elefantenrüssel, der im Kern aus übereinander gestapelten Segmenten besteht. Sie lasen sich pneumatisch in beliebige Richtungen kippen. Dazu montierte Fethke je drei Lenkmanschetten luftdicht auf eine dünne Alu-Platte. Sie funktionieren wie eine Ziehharmonika, wobei die Luftzufuhr per Kompressor, Vakuumpumpe und Magnetventilen individuell geregelt wird. Bei seinen ersten Entwürfen eines Greifers, der mit dem Rüssel verknüpft wird, ließ sich der Jungforscher von der Strebenkonstruktion einer Fischflosse inspirieren.
