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Artikel und Hintergründe zum Thema

Phoenix Contact

Günter Herkommer,

Beirat eingesetzt und kanadisches Unternehmen gekauft

Das Familienunternehmen Phoenix Contact hat jetzt einen Beirat, der der Geschäftsführung beratend zur Seite stehen soll. Zudem haben sich die Blomberger auf dem Gebiet der Netzwerktechnik verstärkt.

Der neue Beirat von Phoenix Contact.

© Phoenix Contact

Der von Phoenix Contact neu eingesetzte Beirat setzt sich zusammen aus drei externen Mitgliedern sowie zwei Vertretern der elf Gesellschafterinnen und Gesellschafter. Den Vorsitz des Beirats übernimmt Dr.-Ing. Eberhard Veit. Er führte zuletzt als Vorstandsvorsitzender das Automatisierungsunternehmen Festo.

Weiteres Mitglied ist Prof. Dr. Günther Schuh von der RWTH Aachen. Der Maschinenbau-Ingenieur ist seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Produktionssystematik. Dritter Beirat ist Ralph Heuwing, Finanzvorstand bei Dürr, einem Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Familien-Gesellschafter werden durch Christine Eisert, Ehefrau des verstorbenen Gerd Eisert, sowie Dr. Frank Eisert, Sohn von Klaus Eisert, vertreten. Die Gesellschafter Klaus Eisert, Oliver Hoffmeister und Prof. Dr. Dr. Helge Hohage sind ebenfalls Mitglieder des Gremiums.

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Die geplante Übernahme von Perle Systems

Am 31. August hat Phoenix Contact einen Vertrag zur Übernahme des kanadischen Netzwerkspezialisten Perle Systems Limited unterzeichnet. Das Unternehmen mit Sitz in Toronto vertreibt seit 1976 Media Converter, industrielle Ethernet Switches und Serial Devices aus eigener Entwicklung. Ziel von Phoenix Contact ist es, die neue Tochtergesellschaft mit ihren derzeit rund 50 Mitarbeitern zu einem weiteren Kompetenz-Zentrum für industrielle Vernetzung in der Unternehmens-Gruppe auszubauen. Frank Stührenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Phoenix Contact: „Perle Systems besitzt umfassendes Produkt Know-how und betreibt erfolgreich ein globales Online-Geschäft. Das bietet uns eine wichtige Verstärkung im Bereich der Digitalisierung von Geschäftsmodellen. Durch die Einbindung dieses Know-hows ergänzen wir unser Produktportfolio und gewinnen darüber hinaus eine wertvolle Entwicklungsressource.“ Dabei werde Perle Systems den Geschäftsbetrieb unter eigenem Namen weiterführen.

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