Das Industrie-4.0-taugliche Prüfsystem
Industrie 4.0 kann nur im engen Austausch zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnologie vorankommen. Fraunhofer macht die optische Qualitätsprüfung Industrie-4.0-tauglich.
Artikel und Hintergründe zum Thema
Industrie 4.0 kann nur im engen Austausch zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnologie vorankommen. Fraunhofer macht die optische Qualitätsprüfung Industrie-4.0-tauglich.
Intuitive Mensch-Roboter-Konzepte sind keine Zukunftsvision mehr, sondern befinden sich bereits in der kommerziellen Umsetzung. Ganz entscheidend für die Akzeptanz seitens der Werker ist dabei die Gestaltung der Benutzerschnittstellen.
Bevor Fahrzeugräder in den Verkauf gelangen, sind sie auf bis zu 80 Geometriemerkmale zu überprüfen – mit bisheriger Messtechnik ein Aufwand von bis zu einer Stunde. Ein neues, berührungsloses Inline-Messverfahren macht damit Schluss und erlaubt einen Qualitäts-Check im Takt der Fertigung.

Autonom und ohne trennende Schutzräume sollen mobile Roboter Hand in Hand mit dem Menschen an der Herstellung von Flugzeug-Komponenten arbeiten. Mit diesem Ziel hat sich das Konsortium 'Valeri' aus europäischen Forschungs- und Industriepartnern gegründet, darunter das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF).
Die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter im gemeinsamen Arbeitsraum soll in naher Zukunft Realität werden. Unabdingbar sind hierfür neuartige Arbeitsraumüberwachungssysteme, Roboter, die zuverlässig Berührungen erkennen und nicht zuletzt sichere Kinematik-Konzepte.

Projekt 'eNterop': Ein Verbund unterschiedlicher Hersteller und Forschungseinrichtungen will unter diesem Akronym einen einheitlichen Standard für Lade-Schnittstellen schaffen. Für dieses Projekt der vehicle-to-grid Kommunikation macht das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie 2,3 Mio. Euro locker.

Eine Offensive gegen den Ingenieurmangel starten das Fraunhofer IPA und die Universität Stuttgart: Ein umfassendes Aus- und Weiterbildungsprogramm für alle Themen der industriellen Produktion wollen sie ab kommenden Jahr mit der 'Stuttgarter Produktionsakademie' anbieten. Zielgruppe sind Techniker und Praktiker aus den Unternehmen.