Energiemanagement

Inka Krischke,

Kooperation zwischen Siemens und IBM

Die Siemens-Division Building Technologies und IBM haben Cloud-basierte Lösungen angekündigt, um das Potenzial vernetzter Gebäude und die von ihnen erzeugten Daten maximal auszuschöpfen.

Die Siemens-Division Building Technologies und IBM bieten Cloud-basierte Lösungen an, die die gebäudetechnische Kompetenz von Siemens und die Fähigkeiten von IBM im Bereich Internet of Things (IoT) verbinden.

© Siemens

Die Cloud-basierten Lösungen nutzen die gebäudetechnische Kompetenz von Siemens und die Fähigkeiten von IBM im Bereich Internet of Things (IoT), damit Immobilienbesitzer in allen Branchen sowohl ihre Unternehmens- als auch ihre Energieeffizienzziele erreichen können. Dazu integriert Siemens Software des IBM-Geschäftsbereichs Watson IoT, darunter Analyse- und Asset-Management, in die Cloud-basierte Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement-Plattform ‚Navigator‘. Diese Kombination soll Corporate-Real-Estate-Kunden auf unterschiedliche Weise helfen:

  • Besitzer und Betreiber von Unternehmensimmobilien können interne und externe Daten auf der ‚Navigator‘-Plattform von Siemens nutzen, um die Leistung ihrer Gebäude mit ähnlichen Gebäuden zu vergleichen und operative Betriebskosten zu prognostizieren.
  • Zur Fehleranalyse und -diagnose sind prädiktive Analysemethoden heranziehbar, so dass potenziellen Problemen begegnet werden kann, bevor es zu einem Störfall kommt.
  • Durch Texterkennung und -analyse zur Validierung von Energieversorgerrechnungen lassen sich Fehler aufdecken und die Datenqualität verbessern.
  • Mobile Anwendungen helfen bei der ortsunabhängigen Durchführung von Energie-Audits und der Erstellung von Energieberichten.

Die ‚Navigator‘-Plattform umfasst eine anpassbare Suite von Dienstleistungen zur Überwachung von Gebäudesystemleistung, Energiebedarf und Energieversorgung in einzelnen Gebäuden, Campus-weit sowie über ein komplettes Immobilien-Portfolio hinweg. Die Plattform lässt sich auch in andere Systeme integrieren, darunter das Gebäudemanagementsystem ‚Desigo CC‘ von Siemens und Technologien von Drittanbietern. Die neue Funktionalität wird paketweise in den kommenden Jahren eingeführt; erste Releases sind für Mai und Oktober geplant.

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