ZVEI

Lukas Dehling,

Forschungsprojekt 'DC-Industrie' startet

Mit dem Forschungsprojekt 'DC-Industrie' soll die Energiewende in der Produktion gelingen. Die Grundlage hierfür: Ein gleichstrombasiertes Smart Grid für die Industrie, das flexibel auf Netz-Schwankungen reagieren kann.

Das Kick-off-Meeting des vom ZVEI initiierten Forschungsprojekt 'DC-Industrie', an dem sich 21 Unternehmen aus der Industrie sowie vier Forschungsinstitute beteiligen.

© ZVEI

Am 1. Juli 2016 fiel der Startschuss für das branchenübergreifende Gleichstrom-Forschungsprojekt ‘DC-Industrie’. Das Ziel des Projekts: Die Energiewende in der industriellen Produktion umsetzen und dafür mehr Energieeffizienz und Energieflexibilität in die industrielle Produktion bringen. Hierfür soll die Stromversorgung industrieller Anlagen über ein smartes, offenes Gleichstromnetz neu gestaltet und die industrielle Energieversorgungsarchitektur digitalisiert werden. So entsteht laut ZVEI das industrielle Energiesystem der Zukunft ein gleichstrombasiertes Smart Grid für die Industrie.

Eine auf diese Weise mit Energie versorgte Produktion soll zahlreiche Vorteile bieten: Durch intelligente Netzsteuerung und integrierte Speicher kann sie laut ZVEI flexibel und robust auf schwankende Netzqualität und Energieangebote reagieren. Außerdem soll es möglich sein, erneuerbare Energien leichter einzubinden und Wandlungsverluste von Wechsel- in Gleichspannung zu vermeiden. Energieeinsparungen ergeben sich unter anderem durch die einfachere Nutzung und Pufferung von Bremsenergie, dem sogenannten generatorischen Bremsen, in Gleichstromnetzen.

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Die Projekt-Teilnehmer

Das mit sechs Mio. Euro geförderte und von Siemens koordinierte Projekt wurde von 15 Verbundpartnern gemeinsam mit elf assoziierten Partnern im ZVEI initiiert. Unter anderen bei den Unternehmen Daimler, Homag Group und KHS sollen in den nächsten drei Jahren Testanlagen entstehen.

Die 15 Verbundpartner Siemens, Bauer Gear Motor, Baumüller, Bosch Rexroth, Daimler, Danfoss, Eaton, KHS, Lenze, LTI Motion, Weidmüller, Fraunhofer IISB, Fraunhofer IPA, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Universität Stuttgart arbeiten gemeinsam mit den elf assoziierten Partnern ABB Stotz-Kontakt, E-T-A Elektronische Apparate, Harting, Homag Group, Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik, Leoni Special Cables, Phoenix Contact, SEW-PowerSystems, U.I. Lapp, Yaskawa und dem ZVEI zusammen.

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