Offshore-NetzanbindungNordsee-Plattform 'HelWin1' erfolgreich installiert

Bis 2020 will die Bundesregierung die installierte Offshore-Leistung von heute 200 MW auf 10 GW maximieren. An dem Ausbau der Offshore-Netzanbindung in der Nordsee arbeitet etwa Siemens mit der 11.000 Tonnen schweren Konverterplattform 'HelWin1', die kürzlich nordwestlich der Insel Helgoland installiert worden ist.

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Fertigstellung von HelWin1
© Siemens
Mit Hilfe der Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) lässt sich der in den Windparks erzeugte Wechselstrom in verlustarmen Gleichstrom umwandeln. Dazu transformieren mehrere im Windpark verteilte Umspannplattformen den erzeugten Wechselstrom, bevor er von einer HGÜ-Plattform in Gleichstrom umgewandelt wird. Über ein Seekabel wird er an Land gebracht und dort wieder in Wechselstrom umgewandelt. Ab einer Kabellänge von 80 Kilometern ist das laut Siemens zwingend erforderlich, da die Übertragungsverluste sonst zu groß wären. Für die jetzt installierte HGÜ-Plattform 'HelWin1' gibt der Konzern die Übertragunsverluste bei unter vier Prozent an.
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