Bosch Rexroth
Zweistelliger Umsatzrückgang in 2013
Bosch Rexroth konnte 2013 nicht an den Rekord von 2012 anknüpfen. Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Antriebs- und Steuerungshersteller nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 5,7 Milliarden Euro erwirtschaftet, nach 6,5 Milliarden Euro im Vorjahr.
Den größten Umsatzrückgang verzeichnete das Unternehmen über die Triade gesehen in Europa. „Durch die langen Vorlaufzeiten im Maschinenbau hatte sich diese Entwicklung im Auftragseingang bereits Ende 2012 abgezeichnet“, so Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth. Entgegen ersten Einschätzungen blieb Tragl zufolge die Investitionsbereitschaft auch im zweiten Halbjahr eher verhalten. Das konjunkturelle Tief in Asien, vor allem in China, belastete zum Beispiel die Baumaschinenbranche in sehr hohem Maße. Ein Bereich, in dem Bosch Rexroth traditionell sehr stark vertreten ist und von der Entwicklung daher in besonderem Maße getroffen wurde. Auch die Bergbauindustrie in Südamerika spürte den Nachfragerückgang nach Rohstoffen aus China und wies entsprechend einen deutlichen Rückgang auf. Die USA zeigten im Gegenzug eine erfreuliche Entwicklung, die jedoch laut Tragl allein nicht ausreichte, um an den weltweiten Rekordumsatz von 2012 anzuknüpfen.
Was die Zukunft betrifft, gibt sich der Rexroth-Chef verhalten optimistisch: „Während wir in Asien 2013 eher einen kurzzeitigen Abschwung sahen, gehen wir in Europa davon aus, dass der Markt das Vorkrisenniveau 2008 erst wieder in einigen Jahren erreichen wird. Vor dem Hintergrund dieser dauerhaften Verschiebung der Märkte wird das Unternehmen weiter verstärkt an einer ausgeglichenen Umsatzverteilung in der Triade arbeiten. Und da wir seit einigen Monaten eine Stabilisierung im Auftragseingang sehen, gehen für das laufende Jahr wieder von Wachstum aus.“
Die endgültigen Geschäftszahlen für 2013 wird Bosch Rexroth am 7. Mai in Frankfurt am Main vorstellen und dabei einen konkreten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr geben.










