Patentanmeldungen
Siemens zeichnet 'Erfinder des Jahres 2014' aus
Im Geschäftsjahr 2014 meldete der Industriekonzern Siemens 4.300 Patente an und damit mehr als noch im Vorjahr. Zum Erfolg beigetragen haben zwölf Forscher und Entwickler, die Siemens jetzt zum 'Erfinder des Jahres 2014' gekürt hat.
In den Bereich Antriebstechnik fällt die Erfindung von Dr. Hubert Schierling von der Siemens-Division Digitale Fabrik in Erlangen. Er hat hat die Regelung der Drehzahleinstellung von Elektromotoren so weiterentwickelt, dass ihre Nennleistung wesentlich besser ausgenutzt werden kann. So wird ein größerer Motor, der bisher häufig eingesetzt werden muss, überflüssig.
© www.siemens.com/presseNeun Prozent mehr Patente reichte Siemens im Geschäftsjahr 2014 ein. Die jetzt ausgezeichneten 'Erfinder des Jahres 2014' sind zusammen verantwortlich für über 900 Erfindung und 842 Einzelpatente. Acht der ausgezeichneten Forscher kommen aus Deutschland, die übrigen aus den USA, Dänemark und China. In einer Bilderstrecke zeigt Computer&AUTOMATION, welche Erfindungen ihnen zuzuschreiben sind.
Bereits seit 1995 vergibt Siemens die Auszeichnung zum 'Erfinder des Jahres' jährlich an herausragende Forscher und Entwickler des Hauses, deren Erfindungen in erheblichem Maße zum Unternehmenserfolg beitragen.
Stärkeres Gewicht auf F&E und Innovationen
Im vergangenen Geschäftsjahr 2014 hat Siemens insgesamt etwa vier Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) investiert. Nun will der Konzern in diesem Bereich noch einmal rund 400 Millionen Euro zusätzlich ausgeben.
Seine Innovations- und Technologiekompetenz will Siemens mit dem neu gegründeten 'Siemens Technology & Innovation Council' (STIC) stärken. Dieser Beirat soll enger Partner des Vorstands in der systematischen Analyse und Begleitung strategischer Themen auf den Gebieten Technologie und Innovation sein. Er wird sich zusammensetzen aus international erfahrenen Experten aus Forschung und Wissenschaft. Der Fokus des STIC liegt auf Entwicklungen, Innovationen und Technologien, die in einem Zeithorizont von über zehn Jahren Einfluss auf das Konzerngeschäft haben werden. Den Vorsitz dieses Expertenkreises übernimmt Peter Gruss. In dessen Hände liegt die Ausrichtung und Besetzung des Gremiums. Gruss war Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und ist gegenwärtig Mitglied des Siemens-Aufsichtsrates. Das Mandat hierfür wird er voraussichtlich Ende Januar 2015 niederlegen und den Vorsitz des STIC übernehmen.










