Zander
Schnelle analoge Eingangsverarbeitung
Echtzeit-Industrie-Steuerungen von Zander mit deterministischen Reaktionszeiten von 2 bis 3 µs sind beispielsweise in Verpackungsprozessen seit einigen Jahren im Feld-Serieneinsatz. Jetzt gibt es Neuerungen.
Neu ist nun die schnelle analoge Eingangsverarbeitung, die Signale von sowohl 0 bis 10 V als auch von 0 bis 20 mA erfasst und binnen 10 µs weiterverarbeitet. Anfang 2022 werden weitere Varianten mit analogen Ein- und analogen Ausgängen vorgestellt. Sie ermöglichen eine Verarbeitung vom analogen Eingang zum analogen Ausgang innerhalb von circa 20 µs, womit sich Prozess- oder Messwerte dem Anbieter zufolge nahezu ‚real-time‘ erfassen und weiterverarbeiten lassen. Auch der Ausbau der Kommunikationsschnittstellen wächst kontinuierlich. Neben Profinet, Ethercat und Modbus werden 2022 erste Steuerungstypen OPC UA sowie TSN unterstützen.
Für die horizontale Vernetzung verfügen die Steuerungen über das ‚ZanderLink‘-Protokoll, mit dem sich die ‚ZX‘-Steuerungen von Zander untereinander innerhalb weniger µs logisch vernetzen lassen. Programmiert werden die Steuerungen mit der Anwendersoftware ‚Ex_Press 5‘. Als Sprache dient Strukturierter Text nach EN 61131-3.










