Produkte des Jahres 2025
Die Gewinner in der Kategorie „Steuern & Regeln“
Virtualisierte Steuerungen sind auf den Vormarsch, das bestätigen auch die Gewinner in der Kategorie „Steuern & Regeln“.
3. Platz: ABB – Steuerungsplattform ‚OmniCore‘
ABB ersetzt die Robotersteuerung ‚IRC5‘ durch die intelligente Automationsplattform OmniCore. Sie ermöglicht die vollständige Integration von KI-, Sensor-, Cloud- und Edge-Computing-Systemen, um hochmoderne und autonome Roboteranwendungen zu entwickeln. Die Plattform basiert auf einer skalierbaren, modularen Steuerungsarchitektur, die ein breites Spektrum an Funktionen für die Entwicklung nahezu jeder denkbaren Anwendung bietet. Mit über 1000 Hard- und Softwarefunktionen können Anwender ihre Betriebsabläufe planen, ausführen, warten und optimieren. Möglich wird dies durch die ABB-Softwarefunktionen wie ‚Absolute Accuracy‘ und ‚PickMaster Twin‘ sowie durch Hardware-Optionen, die von externen Achsen und Bildverarbeitungssystemen bis zu Feldbussen reichen.
Die OmniCore-Bewegungssteuerung ermöglicht eine Bahngenauigkeit der Roboter von unter 0,6 mm, selbst wenn mehrere Roboter bei hohen Geschwindigkeiten von bis zu 1600 mm/s arbeiten. Im Vergleich zur bisherigen ABB-Steuerung ermöglicht OmniCore einen bis zu 25 % schnelleren Roboterbetrieb und einen um 20 % geringeren Energieverbrauch.
2. Platz:– Beckhoff Automation – ‚TwinCAT for Linux und Virtual PLC‘
Twincat for Linux von Beckhoff ermöglicht nicht nur die Ausführung der Automatisierungssoftware Twincat auf Basis des Betriebssystems Linux, sondern ebenfalls die Verteilung und den Betrieb von Twincat in Form von Containern. Dabei können durch deren modularen Aufbau die einzelnen Twincat-Anwendungen auch auf mehrere Container verteilt werden. Für eine netzwerkübergreifende Kommunikation steht ADS-over-MQTT bereit. Auch die Anbindung eines, ebenfalls virtualisiert nutzbaren, Engineering-Systems kann über diese Kommunikationstechnologie erfolgen.
Durch diese Umsetzung einer virtuellen SPS lassen sich die Anwendungsmöglichkeiten auch auf das lokale Rechenzentrum ausdehnen. Dadurch können bestimmte Steuerungs- oder Simulations- und Testaufgaben aus der Maschine beziehungsweise von deren Steuerungs-PC ausgelagert werden. Gerade für Applikationen mit geringeren Anforderungen an die Echtzeit ist diese Betriebsart sehr interessant.
1. Platz: Phoenix Contact – ‚Virtual PLCnext Control‘
Virtual PLCnext Control von Phoenix Contact abstrahiert Steuerungsaufgaben von physischen Geräten und führt sie auf leistungsfähigen Rechnern aus, was Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz erhöht. Als Software-codepaket in einem OCI-Container ermöglicht sie eine nahtlose Integration, kombiniert OT- und IT-Sicherheit und optimiert Kosten durch Konsolidation mehrerer PLC-Instanzen. Aufgrund der Containertechnologie und der da-raus folgenden zunehmenden Hardware-Unabhängigkeit profitiert sie direkt von Schnittstellen-, Funktionalitäten und Performance der Ziel-Hardware. So werden beispielsweise eine Anbindung in das Anlagennetzwerk via Wi-Fi und auch Deep Learning durch Nutzung der Ziel-Hardwareperformance möglich. Des Weiteren bringt die Virtual PLCnext Control bekannte Funktionalitäten aus der PLCnext Control-Welt mit, wie die Firewall, den Zertifikat-Server, Feldbusanbindungen oder auch Datenbankfunktionalitäten. Mit Hilfe von OPC UA und Profinet ist eine Kommunikation zu SCADA- und Leitsystem sowie zur I/O-Feldbusebene möglich.
















