Jugend forscht

Davina Spohn,

Einrad mit Elektromotor hält Gleichgewicht

Bislang war Einradfahren eine Frage des Gleichgewichts und Talents. Zwei Jungforscher aus Mecklenburg-Vorpommern hebeln mit moderner Technik diesen Grundsatz aus: Aus Ihrer Hand stammt ein Einrad mit integriertem Elektromotor, das selbstständig das Gleichgewicht nach vorne und hinten halten kann.

Dank Sensoren und Controller im Gleichgewicht: Elisabeth Bergfelder und Richard Kosub mit ihrem Elektromotor-Einrad

© Stiftung Jugend forscht

Sensoren messen hierzu die Lage der Sattelstange im Raum. Ein Mikrocontroller berechnet schließlich die Ansteuerung des Radnabenmotors. Die Geschwindigkeit des Einrades lässt sich während der Fahrt per Drehregler verändern. Die beiden Entwickler Elisabeth Bergfelder (18) und Richard Kosub (17) wollen damit ein innovatives und zeitgemäßes Fortbewegungsmittel insbesondere für den städtischen Raum schaffen, das dank Elektroantrieb auch das Klima schont.

Mit ihrem Forschungsprojekt errangen die beiden Talente im Frühjahr 2013 den Landessieg im Fachgebiet Technik in Mecklenburg-Vorpommern. Zusammen mit 189 jungen Forschern qualifizierten sie sich für das diesjährige 48. Bundesfinale Jugend forscht. Unter den Preisträgern auf Bundesebene waren sie nicht dabei, dennoch sorgt die Entwicklung von Bergfelder und Kosub für öffentliche Aufmerksamkeit: Ende August 2013 präsentieren die Jungforscher Ihre Arbeit auf dem Bürgerfest des Bundespräsidenten am Stand von ThyssenKrupp im Park von Schloss Bellevue.

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