Acatech

Meinrad Happacher,

Die neue Engineering-Roadmap

Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 der deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) stellt mit seiner neuen Engineering-Roadmap einen Rahmen für konkrete Forschungsschwerpunkte der nächsten zehn Jahre vor. Zielbild: Selbstgenerierende Systeme

© Pixabay/CC0

Die Engineering-Roadmap haben Mitglieder des Forschungsbeirats zusammen mit einer 2023 eigens für dieses Vorhaben neu gegründeten Strategiekommission erarbeitet. Weitere Roadmaps zu den Themen »Geschäftsmodelle« und »Zukunft der Arbeit« sowie ein übergeordnetes Strategiepaper stehen noch an.

Um die notwendigen Fähigkeiten in den kommenden Jahren im Bereich des Engineerings zu erreichen, müssen geeignete Methoden und Techniken verfügbar sein. Die Engineering-Roadmap fokussiert inhaltlich die vier Hauptthemen: »Produkt- und Produktionssystem- Entwicklung / Planung«, »Zielerreichung / Qualitätssicherung«, »Informations-Gewinnung und -Nutzung« sowie »Mensch, Maschine und Organisation«. Diese thematische Gliederung bildet zusammen mit der zeitlichen Struktur ein Raster zur Anordnung konkreter Themenblöcke, die wichtige Forschungsfragestellungen adressieren.

»Die vierte industrielle Revolution wird – wie alle vorangegangenen industriellen Revolutionen – große Veränderungen verursachen«, erklärt Peter Liggesmeyer (Fraunhofer IESE), Sprecher der Wissenschaft im Forschungsbeirat Industrie 4.0. »Das betrifft unter anderem Werteversprechen, Geschäftsmodelle, die Art und Weise der Einbindung von Menschen, aber auch technische Aspekte. Das Engineering muss an die geänderten Anforderungen angepasst werden. Dies erfordert entsprechende Forschung, für die die nun vorliegende Engineering-Roadmap Orientierung geben soll.«

Die Engineering-Roadmap steht auf der acatech Webseite zum kostenlosen Download zur Verfügung. 

 

 

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