Der Wettbewerb der Stiftung Jugend forscht geht unter dem Motto "Neues kommt von Neugier!" in die 51. Runde: Junge Menschen mit Interesse an Technik, Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften können sich bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden.

© Jugend forscht
Lithium-Ionen-Batterien in Elektroautos sind groß, schwer und wegen mancher Inhaltsstoffe auch umweltschädlich. Amandus Krause (17), Benedikt Alt-Epping (15) und Lara Sophie Grabitz (17) wollten wissen, ob es bessere und umweltfreundlichere Alternativen gibt. Experimentell verglichen sie selbst gebaute Lithium-Ionen-, Dual-Graphit- und Nickel-Cadmium-Akkus in ferngesteuerten Modellautos. Ihr Resultat: Sowohl bei Reichweite als auch bei Spannung und spezifischer Kapazität schnitt die Lithium-Ionen-Batterie eindeutig am besten ab. Dennoch glauben die drei Jungforscher, dass sich Weiterentwicklungen des Dual-Graphit-Akkus – vor allem der Version mit drei Kohleelektroden – lohnen, da eine solche Batterie besonders kostengünstig und umweltverträglich wäre.