Jugend forscht 2011Bundessieger in Kiel gekürt

Kryptographie in Glasfasern, rotierende Schweißelektroden, eine Formel gegen Mundgeruch - die Sieger des Bundeswettbewerbes Jugend forscht 2011 machten der Bezeichnung Nachwuchswissenschaftler auf vielen Gebieten alle Ehre. Bundespräsident Christian Wulff zeichnete sie dafür im Kieler Schloss aus.

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Jugend forscht 2011, Felix Engelmann, Carina Lämmle, Simeon Völkel (v.l.n.r.)
© Stiftung Jugend forscht e.V.
Gemischte Flüssigkeiten lassen sich voneinander trennen, indem zwei nicht mischbare Lösungsmittel gegeneinander fließen. Das funktioniert jedoch nur, wenn beide Flüssigkeiten in Dichte und Fließverhalten aufeinander abgestimmt sind. Bei ihren Experimenten mit einer selbst gebauten Apparatur stießen Felix Engelmann, Carina Lämmle und Simeon Völkel (v.l.n.r.) auf das Problem der Phasenretention: Es ist schwierig, eine der Flüssigkeiten zurückzuhalten, während die andere mit definierter Geschwindigkeit darüber hinweg fließt. Die Nachwuchswissenschaftler utersuchten daraufhin die Veränderung des Fließverhaltens in einer rotierenden Glasschraube in Abhängigkeit von Rotation, Schraubendurchmesser und Materialeigenschaften und erhielten dafür den Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung für die beste interdisziplinäre Arbeit. Die Erkenntnisse aus der Analyse wollen sie auf ihre Apparatur übertragen, um so den Trennungsprozess zu verbessern.
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