Steuern & Regeln (News)Kommunikation ohne Grenzen
Vor rund vier Jahren wurde am Institut für Automation und Kommunikation (ifak) in Magdeburg die Idee der „Virtual Automation Networks“ – kurz VAN – geboren. Mittlerweile ist dieses Konzept zum Nutzdatenaustausch zwischen geographisch entfernten Automatisierungsfunktionen gereift, und es sind im Rahmen eines europäischen Forschungsprojektes bereits erste prototypische Implementierungen entstanden. Teil 1 der Artikelserie gibt einen Überblick über die Topologie und grundlegenden Funktionen eines VAN.
<p>Beispiel eines Kommunikationspfades zwischen zwei geographisch entfernten Feldgeräten, gekennzeichnet durch eine Folge (dünner) roter Pfeile. Der (dicke) blaue Pfeil illustriert, dass die Objekte eines an ein Feldbus-System angeschlossenen Feldgerätes (FD) durch jeweils ein Objekt im Proxy (VAN-PD) repräsentiert werden. (ÜT ”“ Übertragungstechnik; FD ”“ Feldgerät; VAN-AD ”“ VANfähiges Automatisierungsgerät; VAN-PD ”“ Proxy; VAN-VD ”“ virtuelles Gerät, das heißt Feldgeräte-Objekte sind auf ein VAN-PD abgebildet.)</p>

