Neigungssensoren:
Weltweit einsetzbar
Das Funktionsprinzip des fluidischen Neigungssensors von 2E beruht auf der neigungsabhängigen Änderung einer Differenzkapazität: Durch zwei Gehäusehälften und eine Distanzscheibe wird eine zylindrische Kavität gebildet, die zur Hälfte mit einer dielektrischen Flüssigkeit gefüllt ist. An einer Stirnseite des Zylinders sind zwei halbkreisförmige Elektroden und an der anderen Stirnseite eine kreisförmige Elektrode untergebracht.
Bei einer Neigung der Messzelle gegenüber der Horizontalen behält die dielektrische Flüssigkeit ihre Lage auf Grund der Gravitation bei, was eine vom Neigungswinkel abhängige Differenzkapazität zwischen den Elektrodenpaaren erzeugt. Eine Elektronik erfasst diese und wertet sie aus. Der Sensor bietet einen Messbereich über volle 360°. Er arbeitet mit einer Genauigkeit von < 0,1° über den gesamten Messbereich und ist überall auf der Erde einsetzbar, da der ermittelte Messwert unabhängig von der Größe der Erdbeschleunigung am Messort ist. Die interne Temperaturkompensation ermöglicht den Einsatz im Temperaturbereich von –40 bis +85°C. Das Aluminiumgehäuse entspricht Schutzklasse IP67. Der Neigungswinkel ist direkt über die gewählte Schnittstelle (RS485, CAN) auslesbar. Da sich die Schnittstellen adressieren lassen, sind über eine Busleitung mehrere Sensoren verwendbar. Zusätzlich steht eine analoge Schnittstelle (4 bis 20 mA) zur Verfügung.










