AMA-Fachverband für Sensorik e.V.
Trendwende beim Umsatz vollzogen
Nach einem Jahr kontinuierlichen Umsatzrückgangs mit Sensoren und Messsystemen ist im dritten Quartal 2009 erstmals wieder ein Plus zu verzeichnen: Gegenüber dem zweiten Quartal 2009 um 5,5 %. Der Verlust zum dritten Quartal 2008 beträgt „nur noch“ 20 %. Das ergibt eine Umfrage des AMA-Fachverbandes für Sensorik.
Am stärksten sank der Umsatz in den Quartalen 4-2008 und 1-2009, mit jeweils rund 10 % gegenüber dem dritten Quartal 2008. Im zweiten Quartal 2009 verlangsamte sich der Negativtrend auf minus fünf Prozentpunkte. Erstmals im dritten Quartal 2009 steigt die Umsatzkurve wieder.
© AMA Fachverband für Sensorik e.V.In der jüngsten Quartalsumfrage zur konjunkturellen Lage befragte der AMA-Fachverband für Sensorik seine Mitgliedsfirmen und erfasste damit rund 11 % der Branche. Demnach hatte die Sensorik- und Messtechnikbranche im zweiten Quartal 2009 rund 25 % des Umsatzes im Vergleich zum dritten Quartal 2008 verloren. Für das dritte Quartal 2009 beträgt die Einbuße zum Vorjahreszeitraum nur noch rund 20 %. Weiterhin setzen fast die Hälfte aller befragten Unternehmen Kurzarbeit ein und der Anteil der von Kurzarbeit betroffenen Arbeitsplätze in der Branche bleibt bei rund 13 Prozent.
Zu den Umfrageergebnissen äußerte der Geschäftsführer des AMA-Fachverbandes, Dr. Thomas Simmons, dass sich die Qualität der erreichten Trendwende schwer beurteilen ließe. „Denn ein Teil der positiven Entwicklung geht auf das Auffüllen leerer Lager zurück, die unsere Kunden zuvor krisenbedingt heruntergefahren haben. In der Folge hat die Branche nun das Einschwingen des Lieferanten-Kunden-Systems zu bewältigen." Weiter appellierte Simmons an die Banken, bei der Vergabe von Krediten an die Unternehmen der Sensorik-Branche weniger restriktiv zu sein.











