Schmidt Technology
Strömungssensor misst bis +350 Grad Celsius
Schmidt Technology ermöglicht mit dem thermischen Strömungssensor SS 20.650 Messungen an Medien bis zu einer Temperatur von 350 °C. Thermoanemometer stießen bislang bei Temperaturen ab etwa 200 °C an ihre Grenzen. Ein Sensorelement aus hochtemperaturbeständiger Keramik im Sensorkopf ermöglicht nun den erhöhten Temperaturbereich.
Mit einer Druckfestigkeit von 16 bar ist der Strömungssensor in Einbaulängen zwischen 400 und 1000 mm erhältlich. Er misst den Volumenstrom ohne Hilfsgrößen und Berechnungen mit einer Dynamik von 0,2 bis 60 Nm/s ohne Wartung und Drift.
Der Sensor basiert auf dem Prinzip der thermischen Anemometrie. Dabei wird das Sensorelement kontinuierlich aufgeheizt und die Temperatur mittels einer Regelschaltung etwa 40 °C über der Mediumtemperatur gehalten. Eingetaucht in ein Messmedium, kühlt es durch die Luft- oder Gasströmung ab. Der Wärmeübergang vom Heizelement in das Medium ist letztlich ein Maß für dessen Strömungsgeschwindigkeit.
Die Vorteile dieser Methode liegen in der Messbarkeit sehr geringer Luftströmungen ab 0,2 Nm/s bis zu hohen Volumenströmen wie in der Druckluft. Zudem ist ein thermischer Strömungssensor sehr robust, wartungsfrei und reaktionsschnell.










